Rainer Feit

Ostseebad Binz

Archiv für April, 2008

Rainer Feit im aktiven Einsatz für das Ostseebad Binz

Mittwoch 30. April 2008 von Rainer Feit


Seit 1991 wohnt Rainer Feit auf Rügen, seit 1996 fest im Ostseebad Binz, zunächst im Ortsteil Prora und inzwischen in Altbinz.

Von Anfang an setzte er sich stets auch für die allgemeinen Interessen und Belange des Ortes ein. So ist er Gründungsmitglied im Binzer Präventionsrat und konnte dort einige Impulse einbringen. Im September werden sich auf seine Idee hin die Binzer Sportvereine gemeinsam der Öffentlichkeit präsentieren und eine Woche des Vereinssports durchführen. Hierdurch wächst Binz wieder ein bisschen mehr zusammen.

Weiterhin wurde Rainer Feit als Kirchenältester der evangelischen Kirchengemeinde nach seiner ersten Wahlzeit im Amt bestätigt. Während seiner Zugehörigkeit im Gemeindekirchenrat konnte unter anderem die Kirche vollständig saniert werden.

Im Januar gründete Rainer Feit gemeinsam mit acht weiteren engagierten Binzern einen Förderverein für unsere Freiwillige Feuerwehr, zu dessen Vorsitzender er gewählt wurde. Der Verein will die Arbeit der Kameradinnen und Kameraden wirksam unterstützen und so einen Beitrag für das Brandschutzwesen hier im Orte leisten.

Politisch wurde Rainer Feit 2007 zum Vorsitzenden des Ortsverbandes der CDU gewählt und einstimmig als Kandidat für die Bürgermeisterwahl nominiert. Er ist darüber hinaus auch stellvertretender Kreisvorsitzender und Delegierter für den Landesverband der CDU. Auch durch seine Stimme wurde unsere Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel vor der letzten Wahl in ihrem Bundestagswahlkreis aufgestellt.

Weiterhin ist Rainer Feit Vorstandsmitglied im Binzer Wirtschafts- und
Kulturverein (WiKu) und Mitglied im Tennisverein und im Fremdenverkehrsverein in Binz.

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Ziele unserer Bundestagsabgeordneten Dr. Angela Merkel für ihren Wahlkreis

Samstag 26. April 2008 von Rainer Feit

Ziele unserer Bundestagsabgeordneten Dr. Angela Merkel für ihren Wahlkreis
…für die es sich zu kämpfen lohnt :

Konsequente Wirtschaftsförderung, insbesondere durch mittelstandsfreundliche Rahmenbedingungen und Investitionsanreize

Bekämpfung von Arbeitslosigkeit durch ausgewogene arbeitsmarktpolitische Maßnahmen und Vorbeugung gegen weitere Abwanderungen unter anderem durch ansprechende, praxisorientierte Bildungsangebote

Förderung eines ganzjährigen Tourismus und gezielte Nutzung vorhandener Potentiale, u.a. im Gesundheits- und Wellnessbereich sowie im Wassersportbereich; zudem stärkere Förderung touristischer Aktivitäten im Binnenland

Stärkung der Städte und Kommunen

Vorantreiben der Stadtsanierung, auch durch Leerstands- und “Schandflecken”-Beseitigung

Konsequente Kriminalitätsbekämpfung und -vorbeugung durch enge Zusammenarbeit zwischen Polizei, Politik und Verwaltung

Unterstützung unserer landwirtschaftlichen Betriebe unter Beachtung ihrer besonderen strukturellen Voraussetzungen und durch Schaffung verlässlicher Rahmenbedingungen

Weitere Verbesserungen der Verkehrsinfrastruktur

Würdigung der Opfer des SED-Regimes

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Zur Bürgermeisterwahl in Binz am 22. Juni 2008

Freitag 25. April 2008 von Rainer Feit

Liebe Binzerinnen und Binzer,

am 22. Juni 2008 sind auf der Insel Rügen Landrats- und Bürgermeisterwahlen. Als Kandidat für das Bürgermeisteramt der Gemeinde Binz möchte ich mich heute noch mal in Kurzform bei Ihnen vorstellen. Ich wurde 1960 in Essen geboren. Nach Abitur, Wehrdienst, und Studium schloss ich meine Ausbildung mit zwei juristischen Staatsexamen ab. Seit 1991 lebe ich in meiner neuen Wahlheimat auf Rügen, wo ich zunächst von 1991 bis 1997 das Ordnungsamt des Kreises leitete, und von 1998 bis 2005 stellvertretender Landrat war. Seit 2005 bin ich hier in Binz als selbständiger Rechtsanwalt tätig. Mit meiner Frau Ute und unseren drei Kindern lebe ich nunmehr seit zwölf Jahren in Binz.

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Als Bürgermeister unseres Ostseebades werde ich meine fachlichen Fähigkeiten und Erfahrungen zum Wohle unseres Ortes einbringen. Dabei möchte ich eine bürgernahe Verwaltung schaffen, in der klare und nachvollziehbare Entscheidungen getroffen werden. Wichtig ist es mir stets ein offenes Ohr auch für die Probleme des Einzelnen zu haben. Ich möchte meine Arbeitskraft für die Alten und die Jungen, für Erwerbstätige und Erwerbslose, also kurz gesagt für alle Binzer einsetzen.

Im Vordergrund steht dabei der Bezug zu unserer Heimat. Wir haben ja viele Monate im Jahr nur wenig Zeit für ein echtes Miteinander, weil sich viele von uns um unsere Gäste kümmern müssen. Umso wichtiger ist es daher, die Binzer Vereine und die anderen gesellschaftlichen Gruppierungen viel enger als bisher zusammenzuführen. Dies könnte in einem eigenen “Haus der Binzer” stattfinden, indem wir uns ganz neu begegnen, einander zuhören, füreinander da sind und Zeit miteinander verbringen.

Ganz wichtig ist mir auch die Erhaltung und Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Gerade unseren jungen Familien müssen wir echte Perspektiven aufzeigen, damit sich diese für ein Leben im Orte entscheiden und hier auch tatsächlich ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Für die zahlreichen Binzer Kleinvermieter wünsche ich mir eine viel breitere Unterstützung durch die Politik und die Kurverwaltung.

Eine Gemeinde, in der glückliche und zufriedene Menschen leben, wird uns letztlich allen gut tun. Daher würde ich mich freuen, wenn Sie mir am 22. Juni 2008 Ihr Vertrauen schenken und ihre Stimme geben. Als neuer Bürgermeister werde ich unserer Gemeinde Ostseebad Binz mit meiner ganzen Erfahrung und Kompetenz dienen.

Ihr Rainer Feit

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PISA-Studie sieht auch Jungen im Nachteil

Donnerstag 24. April 2008 von PresseSt

Osnabrück/Berlin (dpa) – Damit Mädchen und Jungen künftig gleiche Karrierechancen haben, muss sich nach Ansicht des Leiters der internationalen PISA-Studien, Andreas Schleicher, das Lernumfeld an deutschen Schulen ändern. «Interessen oder Neigungen, die sich während der Schulzeit ergeben, haben später am Arbeitsmarkt Konsequenzen», sagte Schleicher der «Neuen Osnabrücker Zeitung» . So sei die Berufsorientierung von Frauen ein wesentlicher Grund, warum sie selbst mit Hochschulabschluss in der Regel ein Drittel weniger verdienten als Männer.

Die deutschen Schulen müssten jedoch auch Jungen besser gerecht werden. «Insbesondere am unteren Ende der Leistungsskala sind die Jungen deutlich überrepräsentiert», warnte Schleicher. So wie Mädchen Probleme mit Mathematik hätten, mangele es Jungen an Lesekompetenz.

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Gute Wahlbeteiligung für Binz !

Mittwoch 23. April 2008 von Rainer Feit

Viele Menschen sind unzufrieden mit der Politik und finden sich und ihre Probleme nicht wirklich ausreichend vertreten. Etliche wenden sich enttäuscht ab, andere wählen aus Protest ganz links oder rechts. Eine Gelegenheit mitzureden und mitzuentscheiden bieten Wahlen. In Deutschland gibt es demokratische, freie, gleiche und geheime Wahlen, ohne Zwang oder Gefahr für Leib und Leben. Hier kann man mitbestimmen, wer mit welchem Programm regiert. Das war und ist in unserem Land – in unserer Welt – keine Selbstverständlichkeit, sondern ein hohes Gut . Es kann gewählt werden in Deutschland. Wir sollten stolz auf diese Demokratie sein.

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Wahlpflicht?
Im Gegensatz zu einigen anderen Demokratien (z.B. Belgien) gibt es in Deutschland keine rechtliche Wahlpflicht. Die Entscheidung über die Nutzung des Wahlrechtes durch Beteiligung oder Nichtbeteiligung an der Wahl liegt allein in der freien Entscheidung jedes wahlberechtigten Bürgers. Allerdings bedeutet eine Nichtbeteiligung an der Wahl, dass man auf eine wichtige politische Einflussmöglichkeit freiwillig verzichtet. Die Nichtwähler müssen die Entscheidungen der Wähler als auch für sie verbindlich akzeptieren. Indirekt unterstützen sie die sich aus den Entscheidungen der Wähler ergebende Machtverteilung.
Gehen Sie deshalb am 22. Juni 2008 unbedingt zur Wahl in Binz und nehmen Sie Einfluss auf die Zukunft von Binz!!


Übrigens……. auch Jugendliche ab 16 Jahren dürfen wählen!!

Wenn Ihr Fragen habt, könnt Ihr Euch auch gerne direkt an mich wenden.

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Vorbildlicher Einsatz für den Volksbund Rügen !

Mittwoch 23. April 2008 von Rainer Feit

„2500 Euro hat Wilhelm Hacker für die deutsche Kriegsgräberfürsorge gesammelt, damit Ruhestätten von Kriegstoten und Opfern von Gewalt in einen würdigen Zustand versetzt und gepflegt werden. Dafür erhielt er von Landesinnenminister Lorenz Caffier in der vergangenen Woche die Theodor-Heuss-Medaille. Diese wird vom Landesverband des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge verliehen.


Ende Oktober 2005 wurde der Kreisverband der Kriegsgräberfürsorge auf Rügen gegründet. Der Vorsitzende Rainer Feit gratuliert Wilhelm Hacker, seinem stellv. Vorsitzenden für seine besonderen Leistungen. Herr Hacker wurde bereits im vergangenen Jahr mit der Kant-Medaille auszgezeichnet, und das Jahr zuvor wurde er mit der Albert-Schweitzer-Medaille geehrt.

Als vorbildlich bezeichnet Rainer Feit die Lesitungen von Wilhelm Hacker.

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Miteinander der Generationen

Montag 21. April 2008 von Rainer Feit

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die ARD-Themenwoche “Mehr Zeit zu leben – Chancen einer alternden Gesellschaft” eröffnet. Bei der Auftaktveranstaltung in Berlin warb die Kanzlerin für ein Miteinander der Generationen. “Wir müssen für einen gerechten und fairen Ausgleich zwischen Jüngeren und Älteren sorgen”, betonte die Regierungschefin. Sie halte nichts davon, “Jung gegen Alt aufzuscheuchen und aufzuhetzen”, denn “dies ist nicht der Wunsch der Menschen”. Die Jüngeren wollten, dass es den Alten gut gehe, und die Älteren wollten nicht auf Kosten der Jüngeren leben.

Jüngere Menschen müssten in die Lage versetzt werden, ihre Chancen zu nutzen, forderte die Kanzlerin. Sie dürften während ihrer Schulzeit und auf den “verschlungenen Pfaden der Berufsausbildung” nicht verloren gehen.

Ältere Menschen hätten dagegen häufig das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden. Andererseits beklagten viele Unternehmen angesichts guter wirtschaftlicher Wachstumsraten einen Mangel an Fachkräften, unterstrich Merkel. Schuld an dieser Fehlentwicklung habe die frühere Praxis der Frühverrentung. Vorzuziehen sei ein gleitender Übergang in den Ruhestand.

“Wir haben den Trend gestoppt, immer früher aus dem Erwerbsleben auszuscheiden”, sagte die Kanzlerin weiter. Vor wenigen Jahren waren nicht einmal 40 Prozent der 55 bis 64-Jährigen erwerbstätig. Inzwischen sind es wieder etwas über 50 Prozent. In diesem Zusammenhang forderte die Regierungschefin die Wirtschaft auf, mehr ältere Arbeitnehmer zu beschäftigen und deren Erfahrungen zu nutzen. Beschäftigte müssten sich darauf einstellen, lebenslang zu lernen und sich fortzubilden.

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Demographische Herausforderung ist Gemeinschaftsaufgabe

Freitag 18. April 2008 von PresseSt

Anlässlich der Konstituierung des Initiativkreises “Zusammenhalt der Generationen” der Union am 16. April 2008 erklärt die Vorsitzende der Gruppe der Frauen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ingrid Fischbach MdB:

Die Herausforderungen, denen sich eine alternde Gesellschaft stellen muss, lassen sich nur gemeinsam und über alle Generationen hinweg lösen. Mit der Gründung des Initiativkreises “Zusammenhalt der Generationen” setzt die Union darauf, Solidarität und Miteinander in unserer Gesellschaft zu stärken. Junge Union und verdiente Parteimitglieder setzen sich an einen Tisch, um ein modernes Konzept zu erarbeiten, das die Gesellschaft zusammenführt, statt sie zu spalten.

Denn was wir brauchen, ist eine sachliche Auseinandersetzung darüber, welchen Beitrag die Jüngeren und die Älteren für ein gutes Miteinander leisten müssen und auch zu leisten bereit sind.

Die Union zeichnet sich seit jeher durch einen intensiven Dialog zwischen Jung und Alt aus. Unser Anliegen ist ein Grundvertrauen zwischen den Generationen und die Sicherstellung, dass keine Generation die andere überfordert. Genauso wie sich in einer intakten Familie Großeltern wie Enkel nicht gegenseitig auf eine finanzielle Belastung reduzieren, haben wir in Deutschland kein Interesse daran, die jeweils andere Generation als Kostenfaktor zu begreifen. Entsprechend hoch ist laut aktuellen Umfragen das Verständnis der Unterdreißigjährigen fürdie anstehende Rentenerhöhung. Umgekehrt waren die Rentner in der Vergangenheit dazu bereit, Abstriche in Kauf zu nehmen, als es um Investitionen in Kinder und junge Familien ging.

Mit dem Initiativkreis “Zusammenhalt der Generationen” wird ein weiterer großer Schritt in die richtige Richtung getan. Jetzt kommt es darauf an, konstruktiv den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu stützen und zu fördern.

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Die Inflation oder “ein Loch ist Eimer…”

Mittwoch 16. April 2008 von Rainer Feit

Brot, Milch, Butter, Bier, Benzin, Strom … alles wird teurer und teurer. Die Teuerungsrate der Lebenshaltungskosten erreicht immer neue Höhen. Experten fürchten, dass sich die Preisspirale jetzt erst richtig zu drehen beginnt. Dabei beunruhigt sie vor allem der Anstieg der Preise auf breiter Front. Daher sollte man sein Geld möglichst in Sicherheit bringen und in Sachwerte investieren.

Je weniger Geld man auf dem Sparbuch liegen hat, desto besser. Das Geld der Bürger, gleich ob Konsument oder Sparer, verliert ständig an Wert. Und wenn alles teurer wird kann man sich mit einem Euro natürlich auch immer weniger Waren und Dienstleistungen kaufen. Bei einer Inflationsrate von drei Prozent wird das Vermögen spürbar und sehr schnell weniger. So werden aus 10 000 Euro, die heute noch auf dem Konto liegen, bei einer Inflationsrate von drei Prozent in zehn Jahren von der Kaufkraft her nur noch knapp 7500 Euro – also ein Viertel weniger! Das Tückische daran ist, dass man es ja gar nicht so merkt, denn schließlich liegen ja auch dann noch die 10 000 Euro auf dem Konto.

Um der Entwertung des Geldes zu entkommen kann man sehr gut in Sachwerte investieren. Wer beispielsweise Briefmarken oder Münzen sammelt hat nicht nur mehr Spaß und gelegentlich ein “Schnäppchen” dabei, sondern er steht regelmäßig bedeutend besser da als der reine Sparer. Einen optimalen Inflationsschutz bietet seit jeher Gold – es ist auf Jahrzehnte werthaltig und ohnehin ein bewährter Notgroschen. Inflationsangst spiegelt sich schon seit längerem im Goldpreis, der seit Jahren steigt und steigt. Gold war in der Vergangenheit stets äußerst sicher und überstand regelmäßig die Inflationen. Eine Alternative stellt natürlich die Anlage des Ersparten in Immobilien dar. “Eigener Herd ist Goldes Wert” heißt es nicht ohne Grund im Volksmund. Und tatsächlich ist die auf Kredit gekaufte Immobilie in Zeiten hoher Inflation mehr als eine “Sparbank”. Die Inflation frisst den Kredit förmlich auf. Nur regen muss sich jeder schon selbst.

Denn wer zu spät kommt, den bestraft die Inflation.

Rainer Feit

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Kinder brauchen Werte und lernen an Vorbildern

Freitag 11. April 2008 von PresseSt

“Es gibt keinen Beweis, dass bestimmte Werte für das Wohlergehen der Familie wichtiger sind als andere. Überall auf der Welt finden sich fröhliche, zufriedene, harmonische und lebendige Familien, deren Richtlinien und Wertevorstellungen vollkommen verschieden sein können… Von elementarer Bedeutung ist aber zweifellos, dass die Erwachsenen in einer Familie überhaupt Wertvorstellungen besitzen – etwas, woran sie glauben; Überzeugungen, für die sie eintreten.” (Aus: Jesper Juul, Was Familien trägt – Werte in Erziehung und Partnerschaft, Kösel 2007)

Vor allem Eltern stehen unter Druck, klare Antworten auf die Fragen der Kinder zu finden und ihre Überzeugungen zu benennen. Bewusstes und konsequentes Erziehungsverhalten ist gelebtes Wertebewusstsein: Wer von seinen Kindern keinen bedingungslosen Gehorsam erwartet, respektiert deren Individualität. Wer keine körperliche Gewalt anwendet, ist sich seiner Verantwortung und körperlichen und seelischen Fürsorge bewusst. Kinder brauchen Erwachsene, die Überzeugungen vorleben, sich für ihre Werte gegen Widerstände und in Diskussionen einsetzen. Erst dann können Kinder sich an den elterlichen Werten orientieren und reiben, ihnen zustimmen oder sie verwerfen können. Werte sind „Steine des Anstoßens“.

Kinder lernen an Vorbildern – zuerst an ihren Eltern, Geschwistern oder anderen engen Bezugspersonen, wenig später an Erziehern und Lehrern. Jedes Wertebewusstsein spiegelt sich im Erziehungsverhalten wieder und dieses wiederum ist eine persönliche Entscheidung. Kinder „lernen“ Werte also am persönlichen Verhalten der Personen, mit denen sie regelmäßig zu tun haben und zu denen sie eine emotionale Bindung aufgebaut haben. Umgebungen, die wertvoll gestaltet sind, helfen Kindern, sich eigene Werte zu erschließen.

Kinder brauchen vorgelebte Werte, die

* sie als eigenständige Person schützen und respektieren,
* die während des Aufwachsens Orientierung geben,
* die sie in die Gesellschaft, in der sie leben, integrieren.

Eine breite Diskussion über werteorientierte Erziehung trägt dazu bei, das Wertebewusstsein erziehender Personen zu stärken und sie zu einer wertebewussten Erziehung zu ermutigen. Das ist ein Ziel des Projektes „Kinder brauchen Werte“ des Bundesforums Familie.

Weitere Informationen unter www.kinder-brauchen-werte.de !

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