Mittwoch 9. April 2008 von Rainer Feit
Am Freitag soll im Jagdschloss Granitz eine neue Dauerausstellung eröffnet werden. Von der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Mecklenburg-Vorpommern in Kooperation mit dem Pommerschen Landesmuseum in Greifswald wurde diese Ausstellung sicherlich sehr professionell realisiert. Auf den rund 200 Quadratmetern sollen Kunstwerke, mediale Präsentationen sowie Architekturentwürfe und Modelle zur Baugeschichte des Schlosses gezeigt werden.
Soweit – so gut .
Eines sollten die Verantwortlichen jedoch bei ihren zukünftigen Entscheidungen nicht aus den Augen verlieren. Das Jagdschloss ist, wie der Name schon sagt, ein fürstliches Schloss zur Durchführung der Jagd in der Granitz gewesen. Daher sollte unbedingt und in ausreichendem Maße auch an die Jagd erinnert werden. Es gibt gerade hier im Jagdschloss und auf ganz Rügen so viele Aspekte und vor allem auch äußerst wertvolle Exponate, dass es den Verantwortlichen gut zu Gesicht stünde, diese der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Viele Gäste eines „Jagd“- schlosses erwarten doch gerade Informationen über die Jagd, über die bei uns jagbaren Tiere, über die mühevolle Hege der Jäger als Naturschützer, über die Jagd im Wandel der Zeit und nicht zuletzt über historische Jagdwaffen. Ich befürchte, zur Zeit entfernen wir uns immer weiter von dieser historischen Wurzel des Schlosses und überlassen eine wichtige Tradition dem Vergessen.
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Freitag 4. April 2008 von Rainer Feit
Als Bürgermeister werde ich mich nachhaltig dafür einsetzten, dass auch wir ein Mehrgenerationenhaus für die Binzer in unser schönes Ostseebad bekommen.
Doch – was ist das eigentlich ?
“Mehrgenerationenhäuser eröffnen Räume, die den Zusammenhalt der Generationen festigen”, sagt Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen. Mit veränderten Familienstrukturen schwänden selbstverständliche Begegnungen der Generationen, die Weitergabe von Erziehungswissen und Alltagskompetenzen gehe verloren, aber auch Erfahrung und Hilfe der älteren Generation für die mittlere und jüngere Generation blieben oft ungenutzt, so die Ministerin.
Das Mehrgenerationenhaus soll als Drehscheibe für Dienstleistungen in Binz etabliert werden, die Menschen verschiedenen Alters wirklich brauchen: Angefangen vom Wäscheservice oder Computerkurs für Internetbanking, über die Leih-Oma bis hin zum Mittagstisch für Schulkinder und die Krabbelgruppe. So soll ein generationenübergreifendes Netzwerk entstehen, in das sich jeder und jede mit den persönlichen Fähigkeiten einbringen kann. An diesem bunten Marktplatz von Dienstleistungen können sich Schulen, Vereine, Bibliotheken, Feuerwehren und andere kommunale Einrichtungen beteiligen.
Darüber hinaus soll es mit den Binzer Unternehmen zusammenarbeiten und Dienstleistungen an kleine und große Betriebe verkaufen. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie: Allgemeines, Christen in der Welt, Jugend in Binz, Senioren |
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Dienstag 1. April 2008 von Rainer Feit
Nochmals : Steinkohlekraftwerk Lubmin
Es sind noch viele Fragen ungeprüft und ungeklärt im Zusammenhang mit dem Steinkohlekraftwerk in Lubmin. Vor allem die Fachleute vom StauN und weiteren Genehmigungsbehörden prüfen doch gerade erst, ob das Kraftwerk am beabsichtigten Standort überhaupt betrieben werden darf. Daher sollte zum jetzigen Zeitpunkt nicht aus parteipolitischen Überlegungen heraus die Stimmung noch weiter angeheizt werden, sondern wir alle im Lande sollten uns zur Besonnenheit mahnen.
Die aktuelle und heftige Diskussion um das Flugblatt der Landtagsfraktion der CDU zeigt deutlich, wie sehr das Thema jeden Einzelnen von uns bewegt, und wie viel für unsere Region auf dem Spiel steht. Also sollten wir – statt wechselseitig ständig neue Vorwürfe zu erheben oder teilweise reinen Aktionismus zu betreiben – viel besser sachlich miteinander diskutieren. Welche zukunftsweisenden Technologien und welche Industriezweige können denn tatsächlich hier in unserer Region „tourismusverträglich“ angesiedelt werden? Wo sind Grenzen erreicht? Erst wenn wir selber genau wissen, wohin wir unsere Region steuern wollen können wir wirklich verantwortungsbewusst entscheiden, und dann müssen wir unsere Raumordnungsgesetze entsprechend anpassen. So gestalten wir unsere Zukunft aktiv mit. Denn leicht ist es in unserer Region weder, produzierendes Gewerbe anzusiedeln, noch ist es leicht, unseren Gästen hier im Lande einen traumhaften und unvergesslichen Urlaub anzubieten.
Hier sollten alle mitdiskutieren und alle sollten ihre Ideen einbringen. Gerade auch diese Diskussion wird in der CDU sehr intensiv geführt. Hierüber sollten wir mehr sprechen, und so bringen wir unser Land wirklich voran.
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