Rainer Feit

Ostseebad Binz

Archiv für September, 2008

Burkhard Lenz ist neuer Insel – CDU Vorsitzender

Montag 29. September 2008 von Rainer Feit

Burkhard Lenz ist neuer Insel – CDU Vorsitzender

Die CDU Rügen hat den Landtagsabgeordneten Burkhard Lenz mit 52 von 54 Stimmen zum neuen Vorsitzenden gewählt. Die scheidende Kreisvorsitzenden Andrea Köster wollte vor Allem mehr Zeit für Privates haben. Darüber hinaus sah sie den Kreisvorstand handlungsunfähig zwischen zwei Fronten. Sie habe mit ihrer Meinung nie hinter dem Berg gehalten, dass sie die Ansiedelung des Steinkohlekraftwerkes für mehr als notwendig halte. Auch das Thema Kreisstrukturreform gab nach Ihrer Meinung nicht alleine den Ausschlag für den 17,8 Prozent Stimmanteil des CDU- Kandidaten Gustav Lüth. Es sei einfach nur der Wille zur Veränderung bei den Wählern nicht vorhanden gewesen.

Neben Harry Glawe war auch Wirtschaftsminister Jürgen Seidel bei der Kreismitgliederversammlung anwesend. Er hielt eine Rede, die die Notwendigkeit der industriellen Wirtschaftsansiedlung gerade auch auf Rügen unterstrich. Mit erheblicher Kritik an der Kreis – CDU fiel Volker Boche auf, der als Vorsitzender des Wirtschaftsrates der CDU im Zusammenhang mit dem Kraftwerk fragte: “Mit welchem Recht wollt ihr die neuen Arbeitsplätze bei uns verhindern?“ Dies war zugleich der Auftakt zu einer heftigen, aber in gegenseitiger Achtung geführten Diskussion.

Alles in allem war es ein konstruktiver Vormittag und die Insel CDU geht gestärkt aus dieser Veranstaltung hervor. Der scheidenden Kreisvorsitzenden wurde von ihrem Stellvertreter Rainer Feit herzlich gedankt, und alles Gute und Gottes Segen für ihre weitere Arbeit gewünscht. Im Namen des Kreisverbandes überreichte er ihr eine Schmuckinsel mit einem roten Stein genau an der Stelle “ihrer” Kreisstadt.

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Schönheitsideal im Wandel

Samstag 20. September 2008 von PresseSt

Symmetrische Gesichtszüge, makellose Haut, kleine Nase, volle Lippen, möglichst jung und schlank: das war bislang das Schönheitsideal für Frauen in unserem Kulturkreis. War. – Denn das Schönheitsideal bewegt sich gemäss Trendforschern in eine andere Richtung.

In Zeiten von Photoshop und Schönheitschirurgie, wo jeder sein Aussehen bis ins Absurde trimmen kann, sind plötzlich andere Dinge gefragt: Ausstrahlung und Persönlichkeit. Perfektes Äusseres reicht also nicht mehr, um schön zu sein.

„Langweilige Schönheiten“ gibt es inzwischen genug, Menschen sehnen sich nach Charakter. So sagt zum Beispiel der dänische Fotograf Marc Hom. “Ich bin gegen Lifting. Das ist, als ob man ein Bild zu Tode retuschieren würde – was ich auch nie mache, an die Haut gehe ich prinzipiell nicht. Wenn man das Alter aus dem Gesicht radiert, löscht man auch die Persönlichkeit.“

Wie kommt man an Persönlichkeit?
Persönlichkeit ist keine Frage des Alters, keine Frage von Genen. Jeder Mensch hat die Möglichkeit, seine eigene Persönlichkeit zu entdecken und zu entwickeln.

Eine Definition erklärt: „Persönlichkeit bezeichnet die Gesamtheit dessen, was Gemüt und Charakter eines Individuums ausmacht.“ Die Persönlichkeit ist also das, was man ist – und nicht, was man sein will, oder was andere von einem erwarten. Wer zu dem stehen kann, wer er wirklich ist, und wie er aussieht, wer ein „Ja“ zu sich selbst hat, dem schreibt man Persönlichkeit zu. In unserer Gesellschaft gehört eine Portion Mut dazu, sich und seine Meinung wirklich ungeschönt zu vertreten.

Was ist Ausstrahlung?
Ein Mensch kann wunderschön aussehen, aber unsympathisch wirken und umgekehrt. Daran ist die so genannte „Ausstrahlung“ schuld. Man strahlt das aus, was in einem ist. Freundlichkeit, Hass, Liebe, Traurigkeit, Bitterkeit, Fröhlichkeit… Man kann versuchen, sein Innerstes zu vertuschen. An der Ausstrahlung wird es irgendwie trotzdem zu sehen sein.

Wer bin ich?
Als Gott die Menschen geschaffen hat, schaute er sich sein Werk an und „sah, dass es sehr gut war!“ So steht es in der Bibel, in 1. Mose, Kapitel 1, Vers 31. Wer das für sich glauben kann, hat einen grossen Vorteil. Gott gibt einem das Prädikat „Sehr gut!“ Trotz aller Stärken, Schwächen, schiefer Nase und kurzen Beinen. Gott hat eine eigene, spezielle Persönlichkeit in jedem angelegt. Vielleicht ist es an der Zeit, mehr über sich herauszufinden. Das könnte spannender sein als der Versuch, so auszusehen wie alle anderen.

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Ganztagsschulen steigern die Chancengerechtigkeit

Montag 15. September 2008 von PresseSt

Bildungsministerin Annette Schavan bewertet das Ganztagsschul-Programm als Erfolg.
Der Bund fördere rund 7.000 Schulen im Rahmen des “Investitionsprogramms Zukunft, Bildung und Betreuung” (IZBB), sagte die Ministerin am Freitag beim fünften Ganztagsschul-Kongress in Berlin. Von den vier Milliarden Euro Bundesmitteln wurden bereits 3,16 Milliarden Euro ausgegeben. Die Förderung läuft bis 2009. Schavan kündigte an, sie werde sich auf dem “Bildungsgipfel” von Bund und Ländern im Oktober dafür einsetzen, dass das Ganztagsschul-Programm in Teilen fortgeführt werde. Der Ausbau der Infrastruktur habe für sie aber nicht mehr oberste Priorität, Bund und Länder müssen die Bildung in Deutschland stärken und die Weiterentwicklung von Lernkultur und pädagogischen Konzepten in den Mittelpunkt rücken. “Bildung und Qualifizierung sind die Voraussetzung für individuelle Lebenschancen und gesellschaftliche Teilhabe”, betonte sie . Deshalb sei es so wichtig, dass die Bundesregierung und die Länder gemeinsam einen Weg finden würden, die Bildung in Deutschland weiter zu stärken. Die Erfolge bei den
Ganztagsschulen zeigten, dass dies möglich sei. Ganztagsschulen verbessern laut Schavan die Möglichkeiten, Kinder individuell zu unterstützen. Damit steigerten sie zugleich die Chancengerechtigkeit in der Bildung.

Gefördert werden vor allem Grundschulen, aber auch Hauptschulen, Gymnasien und Förderschulen. Nach Angaben des IZBB sind rund 70 Prozent der geförderten Einrichtungen offene Ganztagsschulen. Dieses Angebot wird von rund 56 Prozent der Schüler wahrgenommen.

Auch nach Ansicht der Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), der saarländischen Bildungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, sind Ganztagsschulen ein wichtiger Bestandteil der deutschen Schullandschaft. Deutschland hole damit eine Entwicklung nach, die im europäischen Ausland längst Standard sei. Allerdings sollte diese Schulform Eltern und Schülern nicht übergestülpt werden. Die KMK-Präsidentin hob den eigenständigen Charakter der Ganztagsschule hervor, die sehr unterschiedliche Formen entwickeln könne. Mit Einfallsreichtum und Engagement hätten Schulleitungen und Kollegien maßgeschneiderte Programme für die Lern- und Lebensbedürfnisse ihrer Schülerinnen und Schüler etabliert. “Hier ist Schulentwicklungsarbeit in überzeugender Qualität und beeindruckender Vielfalt geleistet worden”, unterstrich Kramp-Karrenbauer.

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Mehr Sorge um Terrorismus als um wirtschaftliche Lage

Donnerstag 11. September 2008 von PresseSt

Berlin/Hamburg (dpa) – Sieben Jahren nach den Terroranschlägen auf das World Trade Center in New York sorgen sich die Deutschen laut einer Studie mehr um den globalen Terrorismus als um ihre persönliche wirtschaftliche Lage. Eine aktuelle Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) habe ergeben, dass jeder dritte Deutsche sich darüber «sehr große» Sorgen macht, teilte das Institut am Mittwoch in Berlin mit. Die Studie entstand auf Grundlage des repräsentativen Sozio-ökonomischen Panels (SOEP), für das regelmäßig über 12.000 Privathaushalte in Deutschland befragt werden.

Nach Angaben von DIW-Mitarbeiterin Cathérine Müller sind die Studienergebnisse wichtig für den politischen Umgang mit Terrorismus. «Wer sich große Sorgen macht, wird eher bereit sein, Einschränkungen zu akzeptieren, etwa bei Bürger- und Freiheitsrechten.»

Nach einer Forsa-Umfrage für den «Stern» sieht die große Mehrheit der Deutschen die Terroranschläge vom 11. September als Zeitenwende an. Fast drei Viertel (74 Prozent) der Befragten erklärten, die Anschläge hätten die Welt verändert, wie das Magazin am Mittwoch meldete. Mit 85 Prozent sind vor allem die 18- bis 29-Jährigen dieser Ansicht. Ein Viertel der Befragten teilt diese Meinung nicht. Für die repräsentative Umfrage hat das Forsa-Institut am 4. und 5. September 1.000 Bundesbürger befragt.

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Rede der Bundeskanzlerin vor rund 160 Kreisvorsitzenden

Montag 8. September 2008 von PresseSt

Damit der Strom für Verbraucher und Industrie bezahlbar bleibe, setze die CDU weiterhin auf einen Energiemix aus regenerativen Energien, Kohle und Kernkraft. Auch wenn die Union in einer anderen Koalition mehr für die Menschen erreichen könne, habe die Große Koalition gleichwohl vieles bewegt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel Bundeskanzlerin Merkel: Wir brauchen eine Koalition mit der FDP, um noch mehr für Deutschland zu erreichen.

In diesem Zusammenhang appellierte die Kanzlerin an die rund 160 Kreisvorsitzenden, die Erfolge der Bundesregierung nicht kleinzureden. “Wir sind vielleicht nicht immer so vorangekommen, wie wir uns das vorgestellt haben”. Doch 1,5 Millionen weniger Arbeitslose, eine Unternehmensteuerreform und der bereits weit vorangebrachte Bürokratieabbau seien Erfolge, die die Union im Wahlkampf herausstellen solle. Merkel zeigte sich zuversichtlich, die Reform der Erbschaftsteuer noch in dieser Legislaturperiode zum Abschluss zu bringen. Die CDU dringe auf eine Lösung zugunsten des Mittelstands. Außerdem hielt sie am Ziel fest, die Lohnnebenkosten unter 40 Prozent zu senken Die Gesundheitsreform bezeichnete die Kanzlerin als einen “Schritt zu mehr Wettbewerb”.

Das Schlüsselthema, das über die Zukunftsfähigkeit Deutschlands entscheide, sei jedoch die Bildung, sagte die CDU-Vorsitzende weiter. Unser Land werde nur dann im globalen Wettbewerb bestehen, wenn Investitionen in Forschung und Entwicklung, Bildung und lebenslanges Lernen einen zentralen Stellenwert erhielten. Mit Blick auf die Alterung unserer Gesellschaft warnte Merkel vor einer Abwanderung deutscher Unternehmen, wenn das Ziel der “Bildungsrepublik Deutschland” fehlschlage. Immerhin hätten bereits heute 40 bis 50 Prozent der Kinder, die in den Großstädten eingeschult würden, einen Migrationshintergrund. Wer sich entscheide, dauerhaft in Deutschland zu bleiben, habe die gleichen Chancen, sofern er unsere Werteordnung anerkenne und die deutsche Sprache erlerne.

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