Rainer Feit

Ostseebad Binz

Archiv für November, 2008

Die wichtigsten Werte für Eltern in 2009

Donnerstag 27. November 2008 von PresseSt

Die wichtigsten Werte für Eltern in 2009: Ehrlichkeit, Achtung vor anderen und Liebe!

„Wenn die Verantwortlichen aus der Politik und der Wirtschaft so verantwortlich mit den Werten umgehen wie die Eltern, wäre die Welt eine Bessere“, sagt Norbert Hocke, Sprecher des Bundesforum Familie, zum Abschluss des zweijährigen Projektes „Kinder brauchen Werte – Bündnisinitiative: Verantwortung Erziehung“.

Das Bundesforum Familie stellt die Studienergebnisse vor: „ElternSTIMMEN“: 99 Prozent der Eltern sind sich ihrer Verantwortung als Vorbilder bewusst und die überwiegende Mehrheit der Befragten ist bemüht, grundlegende Prinzipien an ihre Kinder zu vermitteln und ihnen zentrale Werte vorzuleben. Die wichtigsten Werte sind für Eltern Ehrlichkeit (67 Prozent), Achtung vor anderen (30 Prozent) und Liebe (24 Prozent).

Erziehungsziele sind im Alltag der Familien klar definiert. Als „goldene Regel“ steht im zwischenmenschlichen Umgang für 86 Prozent: „Andere so zu behandeln, wie man selbst gerne behandelt werden möchte“. Respekt und Wertschätzung der Kinder stehen für Eltern an zweiter Stelle. Dies drückt sich für 77 Prozent der Eltern z. B. darin aus „ein Versprechen gegenüber dem Kind einzuhalten“ und „Kindern respektvoll zu begegnen“ (72 Prozent).

„Die Antworten bezeugen eine respektvolle und wertschätzende Haltung der Eltern gegenüber den Kindern und zwischen den Zeilen lässt sich die wachsende Verantwortung der Kitas und Kindergärten und die Wertschätzung derselben in den Augen der Eltern ablesen“, sagt Dr. Katherine Bird – Geschäftsführerin des Bundesforums Familie. „Eltern wissen, welche Werte ihnen in der Erziehung wichtig sind. Allerdings besteht Verunsicherung bei der Umsetzung. Diesen Prozess haben wir im Projekt „Werte erlebbar machen“ genannt und ihm besondere Bedeutung zugemessen“, so Frau Dr. Bird. Weitere zentrale Ergebnisse im Überblick: Erzieherinnen genießen ein hohes Ansehen unter den Eltern: Sie sind wichtige Vorbilder und werden häufig um Rat gefragt. Für die meisten Eltern steht an erster Stelle, dass ihre Kinder in der Kita kompetent beobachtetet, begleitet und gefördert werden. Erst an zweiter Stelle erwarten sie, dass diese für die Schule fit gemacht werden. Nach Meinung der Eltern soll religiöse Bildung in der Kita auf
die verschiedenen Religionen der Kinder eingehen. Gewalt in der Familie wird ablehnt. Wenn Eltern sich jedoch in der Erziehung überfordert fühlen, wünschen sich fast alle Eltern Unterstützung anstatt Sanktionen. Die Studie weist jedoch duch regionale Unterschiede in der Einschätzung über die Schädlichkeit eines gelegentlichen „Ausrutschers“ aus.

Die Studie „ElternSTIMMEN“ ist eine repräsentative Befragung nach Vorbildern und Werten. Befragt wurden 1.009 Eltern mit Kindern zwischen 3 und 9 Jahren, die eine Tageseinrichtung für Kinder besuchen oder besucht haben. Die Studie wurde im November 2008 im Auftrag des Bundesforums Familie und des Kindersenders NICK von
forsa durchgeführt.

„KinderSTIMMEN“: Wissen Kindergartenkinder, was nach ethischen Gesichtspunkten richtig oder falsch ist? Wie sehen Fünfjährige die Welt und welche moralischen Vorstellungen haben sie sich zu eigen gemacht? Zu diesen oder ähnlichen Fragen äußerten sich 71 Kita-Kinder aus sechs verschiedenen Einrichtungen in der von der Frschungsgruppe Kommunikation & Soziales fks durchgeführten Studie “KinderSTIMMEN“.

Zumindest als Vorstellungen sind grundlegende Werte unseres Zusammenlebens schon bei den Vorschulkindern vorhanden. Hilfsbereitschaft, Wahrhaftigkeit, Solidarität, Verantwortungsbewusstsein und gegenseitiger Respekt werden als gewünschte und erwartete Eigenschaften in den Befragungen deutlich, so die zentralen Ergebnisse der Kinderstudie. Auch in komplexeren Wertezusammenhängen, wie im Bereich Konfliktlösung und -bewältigung, zeigen die Kinder eine erstaunliche Kompetenz.

Regeln und Sanktionen der Erwachsenenwelt werden von Kindern im Allgemeinen akzeptiert. Sie werden jedoch dort kritisiert und in Frage gestellt, wo sie dem Werteempfinden der Kinder und ihrer Vorstellung von Fairness und Gerechtigkeit widersprechen.

„Die Ergebnisse dieser Befragung zeigen wie wichtig es ist, Kinder in ihrem Werteempfinden ernst zu nehmen. Sie machen Mut, mit Kindern und Erwachsenen in einen Wertedialog zu treten, wie dies im Bundesforum Familie im Rahmen des Werteprojektes erfolgreich geschehen ist“, betonte der Sprecher des Bundesforums Familie Norbert Hocke.

Kategorie: Allgemeines, Christen in der Welt, Jugend in Binz, öffentliche Sicherheit und Ordnung | Keine Kommentare »

Zahl der Beschäftigten erreicht historischen Höchststand

Dienstag 25. November 2008 von PresseSt

Im dritten Quartal des laufenden Jahres hat sich die Zahl der in Deutschland Erwerbstätigen auf rund 40,5 Millionen erhöht. Das sind 582.0000 mehr als im Vorjahr und entspricht einer Steigerung um 1,5 Prozent. Gegenüber dem zweiten Quartal 2008 haben 273.000 Personen mehr Arbeit (+0,7 Prozent). Damit gehen so viele Menschen einer bezahlten Beschäftigung nach wie nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik. Der Anstieg der Erwerbstätigkeit im Vorjahresvergleich resultierte zum größten Teil aus der Zunahme der Arbeitnehmer um 1,6 Prozent auf 36 Millionen.

Ausschlaggebend hierbei war vor allem der Aufbau sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. Dagegen hat sich die Zahl der Selbständigen nur leicht erhöht (+0,2
Prozent).

(Quelle: Statistisches Bundesamt)

Kategorie: Allgemeines, Handel und Gewerbe, Rückblicke | Keine Kommentare »

Interpol sucht auch bei YouTube und Facebook nach Kriminellen

Mittwoch 19. November 2008 von PresseSt

Tickermeldung
Interpol sucht auch bei YouTube und Facebook nach Kriminellen

Johannesburg (dpa) – Auf der Suche nach Kriminellen durchforstet die internationale Polizeiorganisation Interpol im Internet verstärkt soziale Netzwerke wie Facebook oder auch die Videoplattform YouTube. Selbst Dienste, bei denen private Fotos anderen Internet-Nutzern zugänglich gemacht würden, seien für die Fahndungsbehörden interessant, erklärten Delegierte zum Auftakt einer Interpol- Konferenz in Johannesburg.

«Soziale Netzwerke verändern die Art des Umgangs der Menschen miteinander, was auch den Ermittlern viele Möglichkeiten eröffnet. (…) Es gibt keinen Grund, warum Ermittler nicht aus der gleichen Quelle schöpfen sollten», sagte Interpol-Generalsekretär Ronald Noble nach Angaben der südafrikanischen Zeitung «Business Day» (Mittwoch). Zurzeit stünden 15 000 Menschen auf der Interpol-Fahndungsliste. Seit Jahresbeginn seien 600 steckbrieflich gesuchte Kriminelle – vom Kriegsverbrecher über den Betrüger bis zum Kinderschänder – dingfest gemacht worden.

An der am Dienstag eröffneten dreitägigen Konferenz nehmen 170 Polizei-Delegationen aus 70 Ländern teil. Die Konferenz findet vor dem Hintergrund der Fußball- Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika statt. Interpol hat dem Kap-Staat dabei weitreichende Kooperation in Aussicht gestellt.

Kategorie: Allgemeines, öffentliche Sicherheit und Ordnung | Keine Kommentare »

Elterngeld lässt Familienetat steigen

Donnerstag 13. November 2008 von Rainer Feit

Der Etat des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wird von 5,25 Milliarden Euro in diesem Jahr auf 6,19 Milliarden Euro im kommenden Jahr steigen. Dies beschloss der Haushaltsausschuss am Donnerstagnachmittag bei seinen Beratungen des Bundesetats 2009. Bundesministerin Ursula von der Leyen (CDU) erklärte dazu, dass der größte Teil der Mehrausgaben für das Elterngeld vorgesehen sei. Sie selbst sei von der „Dynamik“ in diesem Gebiet überrascht. Das Elterngeld werde „unglaublich gut“ angenommen und stabilisiere vor allem die mittleren und unteren Einkommen. Nach einer ersten Bilanz würden rund 30 Prozent der Bezieher des Elterngeldes weniger als 300 Euro Einkommen im Monat zur Verfügung haben, 50 Prozent würden über bis zu 1.000 Euro verfügen und lediglich 20 Prozent hätten mehr als 1.000 Euro. Dies sei vor allem auch darauf zurückzuführen, dass bei jungen Menschen in der Regel die Einkommen noch klein seien. Nicht zuletzt durch das Elterngeld sei nach Ansicht der Ministerin auch ein Anstieg der Geburtenraten zu beobachten. Weiter wies sie darauf hin, dass auch „überraschend“ viele Väter die Elternzeit annehmen. Durch diese Enwicklung wird deutlich, dass die bisherige Familienpolitik der Bundesregierung als wirklich erfolgreich einzuschätzen ist.

Kategorie: Allgemeines, Christen in der Welt, Jugend in Binz | Keine Kommentare »

Abwehr von Gefahren des internationalen Terrorismus

Donnerstag 13. November 2008 von PresseSt

Der Deutsche Bundestag hat heute mit großer Mehrheit den Entwurf eines Gesetzes zur Abwehr von Gefahren des internationalen Terrorismus durch das Bundeskriminalamt (BKA) angenommen.

Dem Bundeskriminalamt war vor zwei Jahren mit der verfassungsändernden 2/3 Mehrheit von Bundestag und Bundesrat die neue Aufgabe der Abwehr von Gefahren des internationalen Terrorismus übertragen worden. Die Schwere der Bedrohung durch den internationalen Terrorismus und seine internationalen Bezüge macht das erforderlich, obwohl die Gefahrenabwehr grundsätzlich Aufgabe der Bundesländer ist und bleibt. Um diese neue Aufgabe erfüllen zu können, braucht das Bundeskriminalamt die Befugnisse zur Gefahrenabwehr, die die Landespolizeigesetze seit Jahrzehnten vorsehen. Danach sind Eingriffe auch in Grundrechte unter gesetzlich definierten Voraussetzungen und richterlicher Anordnung möglich. Der Schutz bestimmter Berufsgruppen (zeugnisverweigerungsberechtigte Personen) im Bundeskriminalamtgesetz orientiert sich an den ebenfalls bewährten Regelungen der Strafprozessordnung.

Bei der Befugnis zum verdeckten Eingriff in informationstechnische Systeme (sog. Online-Durchsuchung) geht es um die Möglichkeit des BKA, mit der technischen Entwicklung im Kommunikationsbereich Schritt halten zu können. Kommunikation findet – gerade auch im internationalen Terrorismus – zunehmend weniger über herkömmliche Telefone und dafür mehr über Internet und E-Mail statt. Diese wurden von der Vorgängerregierung im Bund, aber auch in den Bundesländern in entsprechender Anwendung vorhandener Regeln kontrolliert, bis der BGH diese Praxis wegen fehlender Rechtsgrundlage stoppte. Diese Rechtsgrundlage stellt das neue Gesetz jetzt dem BKA zur Verfügung, so wie die Bundesländer für ihre Polizeien entsprechende Rechtsgrundlagen geschaffen haben oder noch schaffen wollen. Die Online-Durchsuchung soll dazu dienen, Terroristen zu bekämpfen und ihre Anschlagspläne zu entdecken. Sie soll nur dann eingesetzt werden, wenn andere Mittel der Ermittlungsmöglichkeiten des BKA nicht ausreichen, um Attentatspläne offen zu legen und die Hintermänner zu identifizieren. Online-Durchsuchungen werden auch nicht flächendeckend durchgeführt. Das BKA geht von bundesweit 5 bis 10 Maßnahmen pro Jahr aus. Unter diesen engen rechtlichen und praktischen Voraussetzungen hat auch das Bundesverfassungsgericht die sogenannte Online-Durchsuchung für verfassungsgemäß erklärt.

Kategorie: Allgemeines, öffentliche Sicherheit und Ordnung | Keine Kommentare »

Einladung zum Gedenken am Volkstrauertag

Dienstag 11. November 2008 von Rainer Feit

Hiermit möchte ich Sie auf den kommenden Sonntag, den Volkstrauertag, aufmerksam machen. Unter dem Motto “Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden” erinnert der Volksbund Deutsche Krieggräberfürsorge seit 1919 an die Opfer der Kriege, insbesondere an die Opfer der beiden Weltkriege.

An diesem Sonntag, dem 16.11.2008, werden wir uns um 14:30 in Bergen auf Rügen, auf dem alten Friedhof treffen, um an den Gräbern der Gefallenen aus den beiden Weltkriegen inne zu halten und den Kriegsopfern zu gedenken. Gerade 90 Jahre nach dem Ende des 1. Weltkrieges muss uns alle die Erinnerung an die zahllosen Opfer zum Frieden mahnen. Zu dieser Veranstaltung lade ich Sie im Namen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge Kreisverband Rügen ganz herzlich ein.

Ein Blick auf die Geschichte des Volkstrauertages :

Der Volkstrauertag wurde durch den 1919 gegründeten Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zum Gedenken an die Kriegstoten des Ersten Weltkrieges eingeführt.

Nicht “befohlene” Trauer war das Motiv, sondern das Setzen eines nicht übersehbaren Zeichens der Solidarität derjenigen, die keinen Verlust zu beklagen hatten, mit den Hinterbliebenen der Gefallenen.

Die erste offizielle Feierstunde fand 1922 im Deutschen Reichstag in Berlin statt, und auch heute findet im Reichstag die zentrale Veranstaltung des Volksbundes statt. Der damalige Reichstagspräsident Paul Löbe hielt 1922 eine im In- und Ausland vielbeachtete Rede, in der er einer feindseligen Umwelt den Gedanken an Versöhnung und Verständigung gegenüberstellte.

Ein Komitee, dem von den großen Glaubensgemeinschaften bis zum jüdischen Frauenbund vielerlei Verbände angehörten, erreichte unter Federführung des Volksbundes, dass der Volkstrauertag in den meisten Ländern des Reiches gemeinsam, nämlich am Sonntag Reminiscere, dem fünften Sonntag vor Ostern, begangen wurde.

1934 bestimmten die nationalsozialistischen Machthaber durch ein Gesetz den Volkstrauertag zum Staatsfeiertag und benannten ihn “Heldengedenktag”.

Nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland wurde der Volkstrauertag erneut vom Volksbund eingeführt und 1950 erstmals neben vielen regionalen Veranstaltungen mit einer Feierstunde im Plenarsaal des Deutschen Bundestages begangen.

Nach einer Übereinkunft zwischen der Bundesregierung, den Ländern und den großen Glaubensgemeinschaften wurde der Termin auf den vorletzten Sonntag im Kirchenjahr (evangelisch) bzw. den 33. Sonntag im Jahreskreis (katholisch) verlegt.

Durch Landesgesetze ist der Tag geschützt.

Der Volksbund versteht diesen Gedenktag auch mit zunehmendem Abstand vom Krieg als einen Tag der Trauer. Das ist er den vielen noch lebenden Hinterbliebenen und der Geschichte schuldig.

Der Volkstrauertag ist aber auch zu einem Tag der Mahnung zu Versöhnung, Verständigung und Frieden geworden.

Der Volksbund betreut heute im Auftrag der Bundesregierung die Gräber von etwa zwei Millionen Kriegstoten auf über 827 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten.

Er wird dabei unterstützt von mehr als einer Million Mitgliedern und Förderern sowie der Bundesregierung.

Kategorie: Allgemeines, Christen in der Welt, Jugend in Binz, Rückblicke, Senioren, öffentliche Sicherheit und Ordnung | Keine Kommentare »

Beisetzung deutscher Kriegstoter in Eger beginnt

Dienstag 11. November 2008 von PresseSt

Pressetermin am 12. November, 13 Uhr, auf dem Friedhof in Eger/Tschechien

Alle Beteiligten würdigen es als entscheidenden Schritt, und viele Familienangehörige haben Jahre lang darauf gewartet: Am Mittwoch beginnt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge mit der Beisetzung der deutschen Kriegstoten auf einem Teil des städtischen Friedhofes in Eger.

Dazu laden Bürgermeister Dr. Jan Svoboda und Volksbund-Präsident Reinhard Führer zu einem Pressetermin vor Ort ein (13 Uhr). Auch der deutsche Botschafter in Prag, Helmut Elfenkämper, Vertreter des tschechischen Verteidigungsministeriums und der bayerischen Staatskanzlei haben ihre Mitwirkung zugesagt. Bis zu drei Wochen werden die Mitarbeiter des Volksbundes benötigen, um die Gebeine der etwa 5 500 Toten beizusetzen, die sie während der vergangenen Jahre in Tschechien exhumiert haben und die seit 2006 in einem Gebäude innerhalb eines militärischen Sperrgebietes bei Pribram aufbewahrt wurden. Zuvor waren sie in Lussig/Usti nad Labem gelagert worden. Es handelt sich um die sterblichen Überreste deutscher Soldaten und von etwa 450 Zivilisten, die während des Zweiten Weltkrieges in Tschechien umkamen.

Um die Anlage dieser elften und letzten deutschen Kriegsgräberstätte in Tschechien hat es eine anhaltende öffentliche Debatte in beiden Ländern gegeben. Mehrere Jahre verhandelte der Volksbund vergeblich mit mehreren Gemeinden über ein geeignetes Friedhofsgelände.

Kategorie: Allgemeines, Jugend in Binz, Rückblicke, Senioren, öffentliche Sicherheit und Ordnung | Keine Kommentare »

Klimaschutz – Wasserwandel Lebenswandel

Freitag 7. November 2008 von PresseSt

Anlässlich des Abschlusses der 7. Tagung der 10. EKD-Synode erklärt die Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Kirchen und Religionsgemeinschaften, Ingrid Fischbach MdB:
Das evangelische Kirchenparlament hat unter dem Titel “Klimawandel-Wasserwandel -Lebenswandel” in den letzten Tagen den verantwortlichen Umgang mit der Schöpfung eingefordert. Auch wenn die Union sicherlich nicht alle Punkte des Resolutionsentwurfs zum Klimawandel so mittragen kann, wie sie gefordert wurden, ist es dennoch zu begrüßen, dass die Synode den Klimaschutz ins Zentrum der politischen Aufmerksamkeit stellt. Es ist gerechtfertigt, dass die Synode für den Klimaschutz Anstrengungen seitens der Politik und der Industrie aber auch ein Umdenken im Lebenswandel des einzelnen verlangt.

Es ist erfreulich, dass die Synode auch die Probleme der aktuellen Finanzkrise ausführlich thematisiert hat. Mutig hat sich das Kirchenparlament dabei nicht nur nach außen gewandt, sondern auch die EKD-Denkschrift “Unternehmerisches Handeln in evangelischer Perspektive” kontrovers diskutiert. Angesichts der angespannten Lage, die durch die internationale Finanzkrise weltweit entstanden ist, ist es wichtig, dass die Kirchen sich dieser Thematik weiterhin annehmen und auf verantwortungsvollem Handeln seitens der in Wirtschaft und Finanzwesen führenden Personen bestehen. Dies darf jedoch nur mit Augenmaß geschehen, ohne in simple Verurteilungsrhetorik gegenüber den vermeintlich Verantwortlichen der Krise zu verfallen. Die Synodalen haben dieses Augenmaß in differenzierten Äußerungen bewahrt. Ihre Forderung nach einer gerechten, solidarischen und nachhaltigen Neuordnung der Finanzmärkte ist vorbehaltslos zu unterstützen.

Kategorie: Allgemeines, Christen in der Welt, Handel und Gewerbe, Jugend in Binz, öffentliche Sicherheit und Ordnung | Keine Kommentare »