Rainer Feit

Ostseebad Binz

Archiv für Dezember, 2009

Worum geht es genau beim christlichen Glauben?

Donnerstag 24. Dezember 2009 von PresseSt

Ein Glaube ganz anderer Art

Christlicher Glaube
Worum geht es genau beim christlichen Glauben?
Die nahende Advents- und Weihnachtszeit erinnert daran, wie es vor 2000 Jahren mit dem christlichen Glauben begann: Jesus, der Sohn Gottes, wurde Mensch und kam in einem kleinen Ort im Nahen Osten zur Welt. Der Sohn Gottes verkündete in den drei Jahren seines öffentlichen Wirkens die neue Herrschaft seines Vaters und ein neues Zeitalter. Er rief eine Herrschaft besonderer Art aus; eine, die auf Vergebung gegründet ist. Jesus, war der einzige, der als Gott Mensch wurde und nicht einer von den vielen Menschen, die Gott sein wollten.

Das Leben von Jesus steht am Anfang einer Religion. Karl Marx bezeichnete Religion als Opium; eine Droge, die die grässlichen Lebensverhältnisse irgendwie erträglich machen, aber auch eine wirkliche Veränderung der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse unmöglich machen sollte. Heute steht Religion in unseren Breiten vor allem als ein Weg zu einer tiefen sinngebenden Selbstverwirklichung. Religion macht das Leben des modernen Menschen bedeutungsvoll und irgendwie vollständig.

Gott, der sich in drei Personen dem Menschen zuwendet es geht beim christlichen Glauben nicht um Gebote, es geht auch um kein Buch – es geht um einen Gott, der in drei Personen existent ist und sich in jeder Person dem Menschen zuwendet:
Gott-Vater, der die Menschen als seine Kinder aus ihrer Verlorenheit annimmt. Gott-Sohn, der als Mensch lebte und der Bruder aller Menschen ist, die ihn mit ihm leben wollen. Und Gott, der Heilige Geist, der nicht in Gebäuden, sondern im Herzen eines Menschen wohnt, der Gott vertraut.

Im Kern ist der Glaube ein Angebot zur Beziehung mit einem Gott, der im tiefsten seines Wesens selbst Beziehung und Gemeinschaft ist; nämlich das Miteinander von Gott-Vater, seinem einzigen, Mensch gewordenen Sohn Jesus und dem Heiligen Geist. Mit seiner Botschaft, dass nicht seine Lehre, nicht einmal die damals vorhandenen Schriften der Bibel, sondern er selbst der Weg, die Wahrheit und das Leben ist, brachte er viele Gläubige seiner Zeit gegen sich auf. Ein Mann, der sich selbst als lebendiges Wasser und Brot bezeichnet, dass den inneren Durst und Hunger eines Menschen auf immer stillen kann und will, wenn ein Mensch ihn darum bittet.

Das Christentum – keine Religion?
Das Christentum ist die einzige Religion, bei der es im Kern nicht um Regeln, Rituale, Leistungen und auch nicht um Übungen geht – auch wenn es oft anders anmuten mag; und dieses schiefe Bild vermitteln nicht wenige Christen. Der christliche Glaube ist auf eine radikale Weise nicht im üblichen Sinn Religion.

Man könnte sogar vertreten, dass der Glaube an Jesus keine Religion ist. Jesus verkündete einen Glauben, der denkbar einfach ist. Ein Leben, das sich auf das Vertrauen in ihn gründet und keine komplizierte Lehre ist. Für manche gar unerträglich einfach, ja geradezu naiv; eben so einfach, dass es jedes Kind begreifen und danach leben kann. Jesus dampfte die unzähligen Vorschriften der Juden auf zwei denkbar einfache Gebote ein: “Du sollst den Herrn deinen Gott lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe und mit deinem ganzen Verstand!” Und: “Liebe Deinen Mitmenschen wie dich selbst.” (Die Bibel, Matthäus, Kapitel 22, Verse 37 + 38)

Zwischen Kaufhausgedudel und Lebkuchen, Adventskerzen, Basaren und dem Stress der Feiertage sei an das wirklich Entscheidende erinnert: Der Sohn Gottes liess alle Vorzüge seines göttlichen Lebens zurück, um als Verkünder eines neuen Lebens zu wirken, das er jedem schenkt, der ihm folgt.

Autor: Norbert Abt

Kategorie: Allgemeines, Christen in der Welt | Keine Kommentare »

Erfolg des Elterngeldes

Freitag 18. Dezember 2009 von PresseSt

Etat des Bundesfamilienministeriums soll 2010 auf 6,56 Milliarden Euro steigen

Das Bundeskabinett hat am 16. Dezember den Bundeshaushalt 2010 beschlossen. Für die Familienpolitik sind für das kommende Jahr Ausgaben von 6,56 Milliarden Euro vorgesehen. Dies bedeutet ein Plus von 413 Millionen Euro gegenüber dem bisherigen Finanzplan. Die Zunahme liegt im Wesentlichen im Bereich der gesetzlich festgelegten Familienleistungen, die gegenüber den Planungen um 395 Millionen Euro (rund acht Prozent) steigen sollen. Hauptgrund ist der Erfolg des Elterngeldes: Die Ausgaben dafür liegen 2010 305 Millionen Euro über den Planungen – dann bei 4,48 Milliarden Euro.
„Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten müssen wir Familien den Rücken stärken“, sagt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Köhler. „Abstriche an der Unterstützung für Familien darf es nicht geben – der Familienhaushalt 2010 setzt deshalb genau das richtige Signal. Besonders freut mich die wachsende Beliebtheit der Vätermonate beim Elterngeld. Weil immer mehr Väter die Möglichkeit nutzen, sich eine Zeitlang intensiv um ihre Kinder zu kümmern, muss ich beim Finanzminister mehr als 300 Millionen Euro zusätzlich beantragen. Das ist gut angelegtes Geld. Denn hier findet ein gewaltiger gesellschaftlicher Wandel statt, den wir durch genau dieses Geld erst ermöglichen. Wir sehen: Viele Väter wollen gerne mehr Zeit mit ihren kleinen Kindern verbringen. Sie wollen ihre Kinder eben nicht nur schlafend sehen, sondern auch mal den Alltag mit ihnen erleben“, so Köhler.

Der Bundeshaushalt 2010 soll im kommenden Januar in 1. Lesung im Bundestag behandelt werden.
Weitere Informationen zu den Leistungen und Angeboten des Bundesfamilienministeriums unter www.familien-wegweiser.de.
Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 16.12.2009

Kategorie: Allgemeines, Christen in der Welt, Jugend in Binz | Keine Kommentare »