Freitag 19. März 2010 von PresseSt
Kinderhilfswerk begrüßt Entscheidung des Bundesrates zum Thema „Kinderlärm“
Der Bundesrat hat am 5. März die Bundesregierung aufgefordert, für gesetzliche Klarstellung in Sachen Kinderlärm zu sorgen (Drucksache 831/09). Der Bundesrat empfiehlt eine Änderung der Baunutzungs-verordnung, des Bundesimmissionsschutzgesetz und im Bürgerlichen Gesetzbuch.
„Wir begrüßen den Beschluss der Bundesländer, gleichzeitig können sie, wie das Land Berlin, ihre Zuständigkeit für den sozialen Lärm nutzen und das Spiel von Kindern selbst privilegieren“, so Anne Lütkes, Vizepräsidentin des Deutschen Kinderhilfswerkes.
Die Neuregelung des Landes-Immissionsschutzgesetzes in Berlin (LImSchG Bln), die im Januar das Berliner Abgeordnetenhaus passiert hat, weist den richtigen Weg. Nun sind die anderen Bundesländer aufgefordert, das Signal aus Berlin aufzugreifen.
„Eine Änderung des Bundesimmissionsschutzgesetzes und der Baunutzungsverordnung ist darüber hinaus richtig und wichtig. Allerdings werden davon wohl eher jüngere Kinder in Kitas, jedoch nicht ältere Kinder profitieren, die Spiel- und Bolzplätze nutzen“, so Lütkes weiter. Auch ihnen muss es möglich sein, ihrem Bewegungsdrang im öffentlichen Raum nachzugehen. Um den durch spielende Kinder und Jugendliche erzeugten Lärm grundsätzlich zu privilegieren, ist eine Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz sinnvoll.
Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerks vom 5.3.2010
Kategorie: Allgemeines, Jugend in Binz, öffentliche Sicherheit und Ordnung |
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Dienstag 9. März 2010 von PresseSt
Die Kindernothilfe ist mit ihrer chilenischen Partnerorganisation ANIDE und einem sechsköpfigen Team von erfahrenen Medizinern der humedica e.V. aus Kaufbeuren in den Süden Chiles unterwegs. Mit dabei haben sie 250 Kilogramm Notfallmedizin und Verbandsmaterial, um Kinder und Familien in den vom Erdbeben betroffenen Kindernothilfe-Projekten medizinisch zu versorgen. Die Kindernothilfe bittet um Spenden.
„Das Ausmaß der Zerstörung ist viel größer als befürchtet“, berichtet Kindernothilfe-Mitarbeiter Jürgen Schübelin. Zusammen mit dem renommierten katastrophenmediziner Professor Dr. Dr. Bernd Domres und seinem Team ist Jürgen Schübelin unterwegs nach Concepción. Hier liegen neun der insgesamt 24 Kindernothilfe-Projekte für rund 1.500 Kinder aus armen Familien. Die deutschen Helfer werden zunächst in einem Krankenhaus in Lota, in der Nähe von Concepción, eingesetzt. Mittlerweile liegen auch offizielle Einladungen mit der Bitte um Hilfe von der Evangelisch-Lutherischen Kirche Chiles (IELCH) vor.
Kindernothilfe und humedica wollen das Gesundheitsprogramm EPES der Kirche unterstützen. Im Ort Talca etwa 600 Kilometer südlich von Santiago ist die Lage katastrophal. Ein Großteil der Gebäude und Häuser ist eingestürzt; Nahrungsmittel und Wasser sind knapp. Eine Schule der Kindernothilfe für Kinder mit Behinderungen ist glücklicherweise unbeschadet geblieben. Mitarbeiter des Projektes versuchen jetzt Kontakt zu den Kindern und ihren Familien
aufzunehmen.
Die Kindernothilfe arbeitet seit 1969 in Chile und fördert dort zusammen mit ihren Partnern über 3.000 Kinder. Sie unterstützt Tagesstätten, Förder- und Rehabilitationsprogramme für Kinder mit Behinderungen sowie gemeinwesenorientierte Arbeit mit Familien in Armenvierteln.
Die Kindernothilfe ruft zu Spenden auf: Spenden unter dem Stichwort „Erdbeben Chile“,
Konto-Nummer: 880 990, KD Bank Dortmund, 350 601 90
Quelle: Presseinformation der Kindernothilfe vom 2.3.2010
Kategorie: Allgemeines, Christen in der Welt, öffentliche Sicherheit und Ordnung |
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