Donnerstag 24. Juni 2010 von PresseSt
Das Jahr 2009 hat gezeigt, dass Deutschland auch dank der vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer im Bevölkerungsschutz für die Herausforderungen gut gerüstet ist”, betonte Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière heute in Bonn. Im Rahmen seines Besuches beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und beim Technischen Hilfswerk (THW) stellte der Bundesinnenminister die Jahresberichte 2009 der beiden Behörden der Öffentlichkeit vor.
Viel zu schnell gerieten die Leistungen der Freiwilligen in Vergessenheit. Daher sei es umso wichtiger, das Geleistete zu bilanzieren und darauf aufzubauen. “Gerade in Zeiten, in denen Katastrophen in weiter Ferne zu sein scheinen, ist man geneigt, die Bedrohungen zu verdrängen”, sagte der Minister. Während Brandenburg zum Beispiel bei den jüngsten Hochwassern glimpflich davon gekommen sei, sehe sich Polen einem der größten Hochwasser der vergangenen Jahre ausgesetzt.
Die ehrenamtlichen Kräfte des THW waren in 2009 fast 500.000 Stunden im Einsatz. Dabei ist besonders die Arbeit des THW an der Unglücksstelle des Kölner Stadtarchivs in Erinnerung geblieben. Rund um die Uhr suchten die Einsatzkräfte im März 2009 nach Verschütteten, bargen wertvolle Archivgüter und überwachten die einsturzgefährdeten Nachbargebäude. Auch die Wiederaufbauhilfe im italienischen Dorf Onna nach dem Erdbeben im April ist ein wichtiges Kapitel der THW-Geschichte - denn die Hilfe trug neben der Linderung der Erdbebenfolgen auch zur Versöhnung Deutschlands mit Onna bei, das im 2. Weltkrieg Opfer von Kriegsverbrechen der Wehrmacht wurde.
Die Förderung des Ehrenamtes war unter anderem ein Fokus der strategischen Ausrichtung des THW im Jahr 2009. In Zeiten von Wirtschaftskrise und kritischen Arbeitsmarktbedingungen setzte das THW auf Aus- und Fortbildungen, die neben erfolgreichen Einsätzen dazu beitragen, THW-Kräfte auch für ihre berufliche Tätigkeit weiterzuqualifizieren. Dies schafft sowohl Anreize für freiwillige Helferinnen und Helfer als auch für Arbeitgeber.
“Rund 600.000 Freiwillige engagieren sich bei den großen Hilfsorganisationen; rund 1,1 Millionen freiwillige Feuerwehrleute und rund 80.000 Freiwillige beim Technischen Hilfswerk kommen hinzu”, erklärte Bundesinnenminister Dr. de Maizière. “Auf all diese Menschen ist Verlass. Sie bilden das Rückgrat unseres Systems der nationalen Notfallvorsorge, um das uns weltweit viele Staaten beneiden.”
Kategorie: Allgemeines, öffentliche Sicherheit und Ordnung |
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Donnerstag 17. Juni 2010 von PresseSt
Der BdSt informiert über absurde EU Förderungen :
Die ersten EU-Mitgliedstaaten stehen vor dem Bankrott. Die EU zimmert einen gigantischen, 750 Milliarden Euro schweren Rettungsfonds. Doch gleichzeitig verteilt die EU-Kommission weiter munter Fördergelder für fast alles und jeden.
So zahlt die EU-Kommission in diesem Jahr 50.000 Euro für ein „Europäisches Hip Hop Laboratorium“. Dieses soll die Zusammenarbeit der europäischen Hip Hopper im professionellen und im Amateur-Bereich fördern.
81.000 Euro kostet die Förderung der kulturellen Betätigung von Insassen europäischer Gefängnisse. Man will mit dem Projekt verschiedene Aktivitäten finanzieren, damit die Öffentlichkeit die künstlerischen Werke von Gefangenen besser wahrnehmen kann. 200.000 Euro ist es der EU-Kommission wert, die Menschen über das „kreative und demokratische Potenzial“ von Handys aufzuklären.
Der Bund der Steuerzahler fordert, diese absurden Projekte nicht mit dem Geld der europäischen Steuerzahler zu finanzieren. In Zeiten leerer Kassen können die kna ppen Mittel sinnvoller eingesetzt werden.
Kategorie: Allgemeines |
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Donnerstag 3. Juni 2010 von PresseSt
Kinderkommission zum Weltspieletag am 28. Mai 2010 – „Achtung: laute(r) Kinder!“
Im Jahr 2000 haben die Vereinten Nationen den 28. Mai zum jährlichen Weltspieletag proklamiert. Seit 2006 gibt es zu diesem Anlass in Deutschland die unterschiedlichsten Spielaktionen und Veranstaltungen. Die Kinderkommission des Deutschen Bundestages begrüßt die Verbreitung des Weltspieletages. Denn nach Artikel 31 der UN-Kinderrechtskonvention haben Kinder das Recht auf Ruhe und Freizeit, auf Spiel und altersgemäße Erholung sowie auf freie Teilnahme am kulturellen und künstlerischen Leben.
Sein Ziel ist nicht nur, die Spielfreude von Kindern und Jugendlichen zu wecken und ihnen neue Spielmöglichkeiten vorzustellen, sondern Kinder und Erwachsene verschiedener sozialer Schichten sollen durch das gemeinsame Spielen auch einander näher gebracht werden.
So unterstützt die Kinderkommission die Aktionen zum Weltspieletag in Berlin zu dem Motto „Achtung: laute(r) Kinder!“ und wird sich mit einem Kommissionsmitglied daran beteiligen. Denn das Spiel ist eine wichtige Voraussetzung für Kinder, die Welt zu begreifen und eigene Fähigkeiten zu entwickeln – und dabei geht es auch mal lauter zu. Der Kinderkommission ist es daher weiterhin ein wichtiges Anliegen, kindgerechte Lebensräume zu schaffen bzw. zu erhalten.
Der Vorsitzende der Kinderkommission, Eckhard Pols, erklärt hierzu: „Das Spielen gehört zur Entwicklung eines jeden Kindes. Durch gemeinsames Spielen mit anderen Kindern und auch Eltern wird zugleich das Sozialverhalten bei Kindern entwickelt und gefördert.“
Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Bundestags vom 27.5.2010
Kategorie: Allgemeines, Jugend in Binz |
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