Rainer Feit

Ostseebad Binz

Archiv für die 'Tourismus' Kategorie

Rügen will Wegenetzwerk knüpfen

Dienstag 14. Oktober 2008 von PresseSt

Die Ostseezeitung berichtet, dass Rügen an einem Netzwerk mit inselweitem Wegesystem arbeitet. Im Einzelnen heißt es :

“Bergen „Bayern löst Mecklenburg-Vorpommern als beliebtestes Urlaubsland ab“, lautete die Schlagzeile der jüngsten Reiseanalyse. Als Ursache gelten Touristikern die weniger gut erschlossenen Möglichkeiten, Natur aktiv zu erleben. „Natursportarten, allen voran das Wandern, erleben derzeit eine Renaissance, wobei das gestiegene Bewusstsein für Gesundheit und Umwelt mit neuen Ansprüchen an Wegeleit- und Verweileinrichtungen einhergeht“, erläuterte Ingrid Lankenau bei der Auftaktveranstaltung für ein Wegenetzwerk auf Rügen in der Aula des MA-Gymnasiums. Dem heute vorhandenen Wegesystem fehle das „Denken in Netzwerken, das für das Gesamtprodukt Natur- und Kulturerlebnis entscheidend wäre“, bemängelte die Planerin vom Stralsunder Büro Blau. Hierbei sei nicht zuletzt die Kooperation der Gemeinden „verbesserungswürdig“. Diese hatten zuvor immerhin das Problem erkannt und als Ergebnis einer Befragung durch das Regionalmanagement der Rügener Leader- Aktionsgruppe mit großer Mehrheit ein verbessertes touristisches Wegenetz ganz oben auf ihren Wunschzettel geschrieben. Hierfür ein Konzept zu erarbeiten, sind nun die Stralsunder Planer vom Landschaftspflegeverband als Projektträger beauftragt. In den kommenden Wochen werden zunächst lokale Rundrouten und Lehrpfade, Ausflugsziele und Gastronomie, Museen und historische Stätten, Natur- und Kulturdenkmäler, aber auch Anfangs- und Endpunkte für Wanderungen, also Bahn- und Busstationen, Park- und Fahrradabstellmöglichkeiten erfasst. „Dafür bitten wir alle Gemeinden und alle Wander-, Rad-, Wassersport- und Reitvereine sowie sonstige Kenner der Insel um Zuarbeit“, warben Lankenau und Verbandsgeschäftsführer Bernd Rost gemeinsam. Die gesammelten Daten werden im Computer eingespeist und machen so das Erstellen von Karten, Printmedien oder Internetseiten möglich. Auch eine einheitliche Beschilderung lässt sich auf diese Weise erstellen, die Angaben zu Wegezeiten, Schwierigkeitsgrad und Infrastruktur enthält. Sogar der Einsatz von „GPS-Tracks zum Download und Digi-Cams“ soll möglich sein, wenn das Projekt „Natürlich Rügen – Die Insel zu Land und zu Wasser erleben“ mit einem Volumen von 150 000 Euro im September kommenden Jahres beendet sein wird.

Mit im Aufgabenkatalog der Fachleute findet sich auch der Auftrag, „mindestens fünf zusätzliche thematische Routen zu schaffen“; beispielsweise solche, die anderer auf die Spuren von Ernst Moritz Arndt, Caspar David Friedrich oder Elizabeth auf Rügen“ führen. Über einen Schweden-Weg oder die Alte Heringstraße im Bereich Wittow wird dabei ebenso nachgedacht, wie über Wege zu Rügener Parks.

Eine wahrlich innovative Idee für die Rügener Teilstrecke eines überregionalen Weges kommt aus Kirchenkreisen: In der Bergener Gemeinde existieren Überlegungen, m Gedenken an die Heilige Brigitte – sie war in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts nach Santiago di Compostella gepilgert – zu konzipieren. Pilgerreisende könnten daher beispielsweise von Schweden über Mukran nach Rügen gelangen, in einer Pilgerherberge am Bergener Kloster rasten und von dort über das Mönchgut weiter nach Eldena ziehen – und umgekehrt.”

Kategorie: Allgemeines, Tourismus, öffentliche Sicherheit und Ordnung | Kommentare deaktiviert

Klares Bekenntnis zur Selbständigkeit Rügens !

Donnerstag 17. Juli 2008 von Rainer Feit

Das Innenministerium beharrt auf der Idee einer Kreisgebietsreform in unserem Lande. Der Erhalt der Selbständigkeit der Insel Rügen wird in den Planspielen dort aber nicht einmal mehr erwogen. Dabei hat unlängst sogar das Landesverfassungsgericht mehr Sorgfalt im Gesetzgebungsverfahren gefordert. Rügens Selbständigkeit nicht zu berücksichtigen ist leichtfertig, für die Insulaner ist sie ein sehr hohes Gut. Und es lohnt sich, hierfür zu kämpfen.

demoschwerin060405-003.JPG

Die Wahl der Landrätin war auch ein deutliches Zeichen der Rüganer für den Erhalt als selbständiger Landkreis. Die Kandidaten, die nicht klar für diese Forderung antraten, wurden dementsprechend nicht gewählt. Dies sollten alle politischen Entscheidungsträger anerkennen. Die politische Aussage ist doch ganz einfach. Eine überwältigende Mehrheit der Insulaner möchte eben nicht noch stärker politisch mit dem Festland verbunden werden.

Innerhalb der CDU Rügens wurde dies in mehreren Abstimmungen zum Erhalt der Selbständigkeit des Landkreises auch immer wieder eindrucksvoll bestätigt. Es geht um Arbeitsplätze, Selbstbestimmung, Unabhängigkeit und auch um sehr viel Geld außerhalb der Ämter.

Und daher erinnert die Insel CDU an unseren gemeinsamen Schlachtruf:

„Drei Worte genügen : Rügen bleibt Rügen !“

Rainer Feit
(stellvertretender Kreisvorsitzender der CDU Rügens)

Kategorie: Allgemeines, Christen in der Welt, Handel und Gewerbe, Jugend in Binz, Senioren, Tourismus, öffentliche Sicherheit und Ordnung | Kommentare deaktiviert

Weniger Radwege als benutzungspflichtig kennzeichnen

Samstag 12. Juli 2008 von Rainer Feit

Bundesverkehrsministerium bekräftigt ADFC-Forderung, die Radwegebenutzungspflicht auf ein erforderliches Maß zu verringern. Die Radwegebenutzungspflicht sollte als Sonderfall behandelt werden. Wenn die Anordnung nicht zwingend geboten ist soll nach Auffassung des ADFC keine Benutzungspflicht des Radweges angeordnet werden.

Nach Untersuchungen der Bundesanstalt für Straßenwesen erhöhen von der Straße abgetrennte Radwege nämlich die Unfallgefahr, denn Radfahrer auf Radwegen befinden sich oft außerhalb des Blickfeldes von Autofahrern. An einmündenden Straßen werden sie dann häufig zu spät bemerkt. Vermeiden ließe sich diese Gefahr durch einen Mischverkehr, weil Radfahrer und motorisierte Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt eine Fahrbahn nutzen.

Kategorie: Allgemeines, Handel und Gewerbe, Jugend in Binz, Senioren, Tourismus | Kommentare deaktiviert

Bergen als die Einkaufsmetropole der Insel ?

Dienstag 8. Juli 2008 von Rainer Feit

Ein aktueller Beitrag in der OZ beschäftigt sich mit der Suche Bergens nach einem Image. Die Stadt sieht sich demnach auf einem guten Weg zur Einkaufs-Metropole. Bergen mache touristisch zu wenig auf sich aufmerksam, und der touristische Aufschwung gehe an Bergen vorbei, meint Uwe Hinz, Vorsitzender des Kulturausschusses der Bergener Stadtvertretung, und Bergen brauche ein Image.

So wie Putbus für Kunst und Kultur stehe, Gingst für Regionales sei und Göhren der Ort sei, in dem Gesundheit groß geschrieben werde, brauche schließlich auch Bergen ein Markenzeichen.

Nach Vorstellungen von Herrn Hots-Thomas soll sich hier eine Einkaufsmeile etablieren. Er meint, nirgends (!) auf der Insel gebe es einen Ort, wo man richtig gut einkaufen könne.

Für Bürgermeisterin Andrea Köster steht fest, dass Bergen bereits die Einkaufsstadt der Insel sei. Die Innenstadt als Flaniermeile zu entwickeln, sei aber schwer, weil es immer bergauf gehe. Sie hofft auf die Ansiedlung weiterer Geschäfte, wenn die Bahnhofstraße im Frühjahr 2009 fertig ist. Auch der Wirtschafts- und Gewerbeverein Bergen findet, dass sich Angebote wie das Mitternachtsshopping, die Sommerrodelbahn und der Kletterwald bestens ergänzen.

Eine zweite Entwicklungschance sehen die Bergener darin , die Stadt als Kongress- und Tagungsort zu etablieren. Mit Seminaren für hunderte Teilnehmer werde erhebliches touristisches Potenzial angezogen.

Es bleibt zu hoffen, dass sich auch die Verantwortlichen in Binz um eine klare Positionierung und ein klares Image bemühen, und dass man Binz als den Einkaufsort der Insel voranbringt und ausbaut. Binz darf dieses Feld nicht einfach aufgeben.

Kategorie: Allgemeines, Handel und Gewerbe, Tourismus | Kommentare deaktiviert

CDU Binz für frischen Wind

Montag 16. Juni 2008 von Rainer Feit

hauptstrasse.jpg

Wer durch unser Ostseebad Binz geht muss aufpassen. Denn auf vielen Gehwegen und sogar auf der Strandpromenade sind immer wieder gefährliche Stolperfallen. Unsere schönen neuen Laternen, die Blumenkübel und die Papierkörbe werden nicht ausreichend gesäubert und unterhalten. Das Vorhaben am „MZO“ wurde über Jahre hinweg praktisch keinen Schritt weitergebracht.

Auch an vielen anderen Stellen im Ort ist der Bürgermeister mit seiner Verwaltung gefragt. Seine Aufgabe wäre es, für Abhilfe zu sorgen und Missstände zu beseitigen. Aber in dem von ihm selber vorgelegten Haushaltsplan heißt es wörtlich : „eine dauernde Leistungsfähigkeit der Gemeinde“ sei „erst ab 2011 wieder gegeben“. Bis dahin darf mit der Abstellung der Mängel nicht gewartet werden.

Binzer Bürger berichten uns zunehmend, dass Ihre Anliegen in der Verwaltung nicht genügend Gehör fanden und entweder gar nicht oder zu spät und dann unzureichend reagiert wurde. Ob es um Abgaben, Anliegerkosten, Parkplätze, Gehwege, Ortgestaltungsdefizite, Gewerbeentwicklungen oder etwa um Probleme im Hinblick auf eine Festigung und Qualitätssicherung des Schulstandortes Binz geht, es ist das gute Recht der Bürger in der Verwaltung deutlich mehr Beachtung zu finden.

Daher will die Binzer CDU für einen frischen Wind in der Gemeindeverwaltung sorgen. Sie hat mit Rainer Feit einen ausgewiesenen Verwaltungsexperten als Kandidaten für die Bürgermeisterwahl aufgestellt. Feit lebt seit 1991 auf Rügen und seit 12 Jahren mit seiner Familie in Binz. Als Jurist besitzt er große Kompetenz und langjährige Erfahrung aus seinen Tätigkeiten in verschiedenen Verwaltungen, zuletzt als stellvertretener Landrat im Landkreis Rügen.

Und auch das sollten die Binzer wissen, es wurde Ihnen aber bisher noch nicht mitgeteilt: Für den jetzt amtierenden Bürgermeister beginnt am 1. September 2011 der gesetzliche Ruhestand. Er kann daher nicht mehr für die volle Wahlzeit antreten.

Binz braucht jetzt einen starken Bürgermeister, der zuverlässig mit Sachverstand und Erfahrung für Binz und seine Bürger eintritt. Schenken Sie daher am 22. Juni 2008 Rainer Feit Ihr Vertrauen, für ein gemeinsames Binz und eine sichere Zukunft.

CDU Ortsverband Binz

Kategorie: Allgemeines, Christen in der Welt, Handel und Gewerbe, Senioren, Tourismus, öffentliche Sicherheit und Ordnung | Kommentare deaktiviert

Ausgewählte Fakten zur Wahl im Ostseebad Binz

Montag 9. Juni 2008 von Rainer Feit

*
„Binz hat keinen ausgeglichenen Haushalt“

Der Bürgermeister hat trotz „erheblich gekürzter Ausgaben“ der Gemeindevertretung keinen ausgeglichenen Haushalt für unser Ostseebad vorlegen können. Vielmehr mussten zum gesetzlich vorgeschriebenen Haushaltsausgleich über 300.000 € aus unseren Rücklagen entnommen werden. Noch schlimmer ist es, dass eine „dauernde Leistungsfähigkeit der Gemeinde“ laut Haushaltsplan (V 68) erst ab 2011 wieder gegeben sein soll.

altjagschloss.jpg

„Unsere Investitionen gehen dramatisch zurück“

Die Investitionsmaßnahmen in Binz sollen laut Haushaltsplan dramatisch zurückgefahren werden(V70), von 2,2 Mio. € in diesem Jahr auf unter 500 T€ im Jahre 2011. Wie sollen so unsere Straßen und Gehwege saniert werden? Die Zeiten von Förderungen durch Land, Bund und EU läuft unweigerlich aus, und uns zerrinnt sie zwischen den Fingern.

„Ostseebad in zunehmendem Konkurrenzdruck “

Die Ostseeküste ist länger geworden. Der Badetourismus erstreckt sich mittlerweile bis weit in den baltischen Raum hinein. Die Touristen haben mehr Auswahl und werden in Zukunft immer wählerischer. Viele von uns leben vom Tourismus und den Gästen. Um dem zunehmenden Konkurrenzdruck gewachsen zu sein, darf sich Binz nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen. Die kommenden Jahre sind wichtig um Binz als besonderen Badeort auf Rügen auch im Sturm der Zeiten und bei zunehmendem Gegenwind zu erhalten und die Arbeit und Einnahmequellen der Menschen vor Ort auch in Zukunft zu sichern.

„Schon in drei Jahren außerplanmäßige Neuwahlen in Binz ? “

Das sollten die Binzer wissen, wurde Ihnen aber bisher nicht mitgeteilt: Für den amtierenden Bürgermeister beginnt am 1. September 2011 der gesetzliche Ruhestand. Also werden wir voraussichtlich schon in drei Jahren hier in Binz einen neuen Bürgermeister zu wählen haben. Dies bringt natürlich einige Unruhe in die Binzer Verwaltung. Wir brauchen aber Ruhe und Besonnenheit für kluge Zukunftsentscheidungen. Erneutes Wahlkampfgetöse ist da nicht hilfreich.

„Bürger werden in ihren Nöten nicht gehört und nicht ernst genommen“

Bürger berichten zunehmend, dass Ihre Anliegen nicht genügend Gehör fanden und entweder gar nicht oder zu spät und dann unzureichend reagiert wurde. Ob es um Abgaben, Anliegerkosten, Parkplätze, Gehwege, Ortgestaltungsdefizite, Gewerbeentwicklungen oder etwa um Probleme im Hinblick auf eine Festigung und Qualitätssicherung des Schulstandortes Binz geht, es ist das gute Recht der Bürger in der Verwaltung Gehör zu finden.

Binz braucht jetzt einen starken Bürgermeister der zuverlässig mit Sachverstand und Erfahrung ehrlich für Binz und seine Bürger eintritt. Ich stehe für diese Arbeit zur Verfügung.

Schenken Sie mir Ihr Vertrauen und gehen Sie am 22. Juni zur Wahl.

Kategorie: Allgemeines, Christen in der Welt, Handel und Gewerbe, Jugend in Binz, Rückblicke, Senioren, Tourismus, öffentliche Sicherheit und Ordnung | Kommentare deaktiviert

Kleinvermieter in zunehmendem Konkurrenzdruck

Freitag 6. Juni 2008 von Rainer Feit

Die Ostseeküste ist länger geworden. Der Badetourismus erstreckt sich mittlerweile bis weit in den baltischen Raum hinein. Die Touristen haben mehr Auswahl und werden in Zukunft wohl immer wählerischer. Viele Kleinvermieter sind jedoch auf die Einnahmen aus der Vermietung dringend angewiesen, sie leben vom Tourismus und von den Gästen. Um dem zunehmenden Konkurrenzdruck gewachsen zu sein, dürfen wir uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen. Die kommenden Jahre sind wichtig, um Binz als größten Badeort auf Rügen im Sturm der Zeiten und bei zunehmendem Gegenwind zu erhalten und die Arbeit und Einnahmequellen der Menschen vor Ort auch in Zukunft zu sichern. Mit dem Golfplatz geht Binz einen wichtigen Schritt voran.

Da jedoch die Investitionsmaßnahmen in Binz laut Haushaltsplan dramatisch zurückgefahren werden sollen (von 2,2 Mio. € in diesem Jahr auf unter 500 T€ im Jahre 2011) stellt sich die Frage, wann unsere Straßen und Gehwege endlich saniert werden sollen? Die Zeiten von Förderungen durch Land, Bund und EU laufen unweigerlich aus, und uns zerrinnt sie zwischen den Fingern.

Zur Unterstützung gerade der Kleinvermieter ist es neben Investitionen in unsere Zukunft ebenso wichtig, den Internetauftritt von Binz nachhaltig zu verbessern. Wir müssen von den Suchmaschinen sofort und direkt gefunden werden. Hierzu ist eine Kooperation mit starken Partnern (IT-Collage Putbus, Fachhochschule Stralsund) anzustreben, um möglichst schnell effektive Ergebnisse zu erreichen.

Neben Investitionen und einem zentralen Marketing müssen endlich Investoren gefunden werden, die die Infrastruktur ausbauen und einen Mehrzweckhalle und ein Schwimmbad bauen. Das dauerte bisher alles viel zu lange. Eine bessere Auslastung von Vor- und Nachsaison muß oberstes Ziel aller Verantwortlichen sein, da hier noch echte Reserven vorhanden sind. Wir brauchen auch Betreiber für ein Kino, eine Kegelbahn, einen Minigolfplatz usw.

Mit Rainer Feit als neuem Bürgermeister möchte die Binzer CDU am 22. Juni 2008 die Weichen für eine sichere und erfolgreiche Zukunft stellen.

CDU – Ortsverband Binz

Kategorie: Allgemeines, Handel und Gewerbe, Tourismus | Kommentare deaktiviert

Rügens Mittelstand stärken !

Samstag 31. Mai 2008 von Rainer Feit

Erfolgsmeldungen aus Lietzow, über 700 Arbeitsplätze im Callcenter zu erwarten – ein Segen für unsere Region. Aber dies sollte nicht den Blick auf die wirklichen Jobmotoren der Insel Rügen verstellen. Der rügensche Mittelstand ist es, der hier die meisten Arbeitsplätze geschaffen hat und dauerhaft sichert. Hier werden die Lehrlinge ausgebildet und hier wird die meiste (Gewerbe-) Steuer erwirtschaftet.

abendstimmung.jpg
Mittelständler sind die tragende Säule der gesamten deutschen Wirtschaft. Sie sind Motor für Wachstum, Wohlstand und steigende Lebensqualität gerade auch in unserer Region. Sie sind unser einziger Garant für zukunftssichere und saisonunabhängige Arbeitsplätze.

Zum Vergleich : Der Mittelstand in der Bundesrepublik Deutschland umfasst rd. 99,7 % aller umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen, hier arbeiten knapp 70 % aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten und hier werden dreiviertel aller Lehrlinge ausgebildet.

Daher muss alles unternommen werden, diese wichtige Säule unseres Gemeinwohls möglichst wirkungsvoll zu unterstützen. So sollten unsere Firmen künftig bessere Chancen auf Beteiligungen an öffentlichen Aufträgen bekommen. Unlängst wurde in Berlin eine “Mittelstandsklausel” für das Vergaberecht vorgelegt, um gerade kleineren Handwerksfirmen bessere Bedingungen im Ausschreibungsverfahren zu geben. Dies wäre eine Chance für das Handwerk auf der Insel, wo bei Ausschreibungen bislang oftmals zu wenig an eine “passende” Losaufteilung gedacht wird, damit möglichst viele regionale Firmen Aufträge ergattern können. Ein kurzer Hinweis an ortsansäßige Betriebe auf laufende Ausschreibungen sollte ohnehin selbstverständlich sein.

Aber auch die öffentliche Verwaltung kann noch einiges mehr zur Entwicklung unseres Mittelstandes beitragen. Anstatt z.B. Firmen vorrangig zu überwachen und zu kontrollieren sollte viel mehr danach gefragt werden, wo denn Unterstützung und Hilfe gegeben werden kann. Bei den täglichen Problemen wie beispielseise im öffentlichen Straßenraum sollte zunächst ein freundliches Gespräch die Situation klären helfen. Dies ist meist schneller und wirkungsvoller als ein formales Verfahren. Und vor allem kann so aktiv etwas für den Mittelstand getan werden.

Kategorie: Allgemeines, Handel und Gewerbe, Tourismus | Kommentare deaktiviert

Binz als “den Einkaufsort auf Rügen” weiterentwickeln !

Freitag 23. Mai 2008 von Rainer Feit

Binz – “der” Einkaufsort von Rügen

Das Ostsebad Binz hat sich in den vergangenen Jahren zu einem interessanten Standort gerade auch für den exlusiven Einzelhandel entwickelt. Die Gäste nehmen die Angebote genauso gerne wahr wie Einheimischen. Kunden reisen sogar weit vom Festland an um hier einzukaufen. Das schafft nicht nur Arbeitsplätze im Ort, sondern erhöht natürlich auch das gemeindliche Steueraufkommen. “Wir müssen diese Situation ausbauen, Binz als den Einkaufsort auf Rügen stärken und für die Zukunft weiterentwickeln,” meint der CDU Bürgermeisterkandidat Rainer Feit.

hauptstrasse.jpg

Nach der Renovierung der Häuser und der Neugestaltung der Hauptstrasse komme es nun darauf an, den Gäste und Kunden auch positive Gefühle zu verschaffen, wenn sie an Binz denken, oder wenn sie uns hier besuchen. Bunte Festivals im Sommer können das Einkaufen zu einem besonderen Erlebnis machen. Auch trägt im Winter die Weihnachtsbeleuchtung im Ort und der Weihnachtsmarkt zum Wohlfühlen in Binz bei. Rainer Feit will im Winter auf dem Kurplatz eine Eislaufbahn einrichten, in der Wandelhalle sollte neben heißem Glühwein auch der Duft gerösteter Mandeln angenehme Gefühle verbreiten.

“Mit einem verbesserten Parkraummanagement sollten wir gerade auch Kurzparkern den Einkauf in Binz erleichtern” meint Rainer Feit. Wenn im September nach dem Willen der Veranstalter und der Gemeindevertreter eine Modeveranstaltung mit dem klangvollen Namen “Binz in Fashion” stattfindet setzen wir einen weiteren schönen und neuen Akzent für unser Ostseebad Binz, welcher weit über unsere Grenzen hinaus wirken könnte.

Kategorie: Allgemeines, Handel und Gewerbe, Tourismus | Kommentare deaktiviert

Liebe Binzerinnen und Binzer

Freitag 16. Mai 2008 von Rainer Feit

schmachtersee.jpg

Als neuer Bürgermeister unseres Ostseebades werde ich meine fachlichen Fähigkeiten und Erfahrungen zum Wohle unseres Ortes einbringen. Dabei möchte ich eine bürgernahe Verwaltung schaffen, in der klare und nachvollziehbare Entscheidungen getroffen werden. Wichtig ist es mir stets ein offenes Ohr auch für die Probleme des Einzelnen zu haben. Ich möchte meine Arbeitskraft für die Alten und die Jungen, für Erwerbstätige und Erwerbslose, also kurz gesagt für alle Binzer einsetzen.

Im Vordergrund steht dabei der Bezug zu unserer Heimat. Wir haben ja viele Monate im Jahr nur wenig Zeit für ein echtes Miteinander, weil sich viele von uns um unsere Gäste kümmern müssen. Umso wichtiger ist es daher, die Binzer Vereine und die anderen gesellschaftlichen Gruppierungen viel enger als bisher zusammenzuführen. Dies könnte in einem eigenen “Haus der Binzer” stattfinden, indem wir uns ganz neu begegnen, einander zuhören, füreinander da sind und Zeit miteinander verbringen.

Ganz wichtig ist mir auch die Erhaltung und Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Gerade unseren jungen Familien müssen wir echte Perspektiven aufzeigen, damit sich diese für ein Leben im Orte entscheiden und hier auch tatsächlich ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Für die zahlreichen Binzer Kleinvermieter wünsche ich mir eine viel breitere Unterstützung durch die Politik und die Kurverwaltung.

Eine Gemeinde, in der glückliche und zufriedene Menschen leben, wird uns letztlich allen gut tun. Daher würde ich mich freuen, wenn Sie mir am 22. Juni 2008 Ihr Vertrauen schenken und ihre Stimme geben. Als neuer Bürgermeister werde ich unserer Gemeinde Ostseebad Binz mit meiner ganzen Erfahrung und Kompetenz dienen.

Ihr Rainer Feit

Kategorie: Allgemeines, Christen in der Welt, Handel und Gewerbe, Jugend in Binz, Senioren, Tourismus, öffentliche Sicherheit und Ordnung | Kommentare deaktiviert