Rainer Feit

Ostseebad Binz

Wahlaussagen

“BINZ SOLL DEN BINZERN HEIMAT BLEIBEN ! “

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  • Mit den Bürgern gestalten, und nicht gegen sie verwalten
  • Unsere Schulen und Vereine mehr als bisher unterstützen
  • Ein Bürgerhaus für alle Generationen als Treffpunkt für junge und alte Binzer schaffen
  • Einzelhandel, Handwerk und Tourismus sollen einen Partner in der Gemeindeverwaltung finden
  • Unserer Jugend echte Perspektiven aufzeigen
  • Straßenschäden und Gehwege ausbessern
  • neue Wander – und Radwege bauen
  • Zusätzliche Fördermittel gezielt beschaffen
  • Verhinderung des Steinkohlekraftwerks Lubmin
  • Mehr Mitsprache der Bürger bei der weiteren Entwicklung von Binz und Prora

Freundlichkeit als unser Leitbild

Freundlichkeit meint dabei für mich eine positive Grundeinstellung durch die das Miteinander in Binz geprägt sein sollte.  Wir müssen sowohl untereinander als auch im Umgang mit unseren zahlenden Gästen deutlich machen, dass Binz eben etwas ganz besonderes ist, ein Ort zum Wohlfühlen eben.

Und hierzu gehört natürlich, dass es überall im Ort fußgängerfreundlich und behindertengerecht ist, dass wir kinderfreundlich sind und auch unser Herz für die Radfahrer entdecken.  Der ganze Ort sollte bunter und blumiger werden. Die Neugestaltung des Binzer Ortseingangsbereiches gehört ebenso hierher wie das Pflanzen neuer und schöner Bäume entlang unseren Straßen. Binz soll geradezu erblühen.

In dieses positive Klima hinein gehört es auch, dass wir menschlicher miteinander umgehen. Durch ein vertrauensvolles Miteinander in ehrlichen und offenen Gesprächen, in denen wir einander genau zuhören, sollten wir die Fähigkeit gewinnen, gemeinsam zu handeln. Entscheidungen, die von der Gemeindevertretung getroffen werden, müssen von der Verwaltung auch erkennbar umgesetzt werden. Alle Entscheidungen, die das allgemeine Wohl angehen, müssen transparent, also auch „von außen“ nachvollziehbar sein.

Aber auch das soziale Miteinander und der menschliche Umgang gehört zu einem wirklich freundlichen Binz. Ich möchte besonders die Vereine zur Mitgestaltung gewinnen und ermuntern. Beispiele geben uns hier Gemeinden wie Poseritz oder Garz, in denen die Vereine sehr viel gemeinsam erreichen, weil dort die Menschen enger zusammenstehen und, noch wichtiger, zusammenhalten. Hier müssen wir auch unseren Egoismus zu überwinden versuchen, und uns bewusst werden, dass wir gemeinsam unendlich viel mehr schaffen als wenn jeder im Alleingang seine Ziele zu erreichen sucht.

Weiterhin möchte ich erreichen, dass es in Binz mehr Gerechtigkeit gibt. Da wir alle auch mehr oder weniger unter dem Tourismus zu leiden haben muss die Politik um so mehr darauf achten, dass auch alle vom Tourismus profitieren. Wenn alle das Gefühl haben, durch die Urlauber gibt es ihn persönlich auch besser, dann wird dies auch zu einer höheren Wertschätzung unserer Gäste führen, was von diesen sicherlich positiv wahrgenommen wird. Das Schwergewicht der politischen Arbeit soll also darin liegen, aus der Wertschöpfung vom Tourismus eine Wertschätzung für den Tourismus zu machen.

Dies gilt einerseits für Beschäftigungsmöglichkeiten von arbeitssuchenden  Binzern bei ortsansässigen Betrieben, andererseits muss aber Betrieben, die wesentlich zum Steueraufkommen im Ort beitragen, auf jegliche Unterstützung und Hilfe angeboten werden, damit diese nachhaltig und effektiv wirtschaften können.

In diesem Zusammenhang kommt der weiteren Entwicklung des Ortsteiles Prora größte Bedeutung zu. Durch die Verkäufe in der letzten Zeit an private Investoren ist eine Entwicklung unumkehrbar in Gang gesetzt worden, die eine Entwicklung des „KdF – Bades“ nach sich ziehen wird. Hier muss ganz besonders darauf geachtet werden, dass Prora in die positive Entwicklung von Binz mit einbezogen wird. Prora und Binz stellen zwei Seiten der gleichen Medaille dar und eine Entwicklung in dem einen Ortsteil ist nicht ohne eine Entwicklung in dem anderen denkbar. Ungeheuer wichtig hierbei ist es, die Investoren kritisch und positiv zu begleiten, damit die Entwicklung der Bevölkerung unserer Gemeinde auch nachhaltig nützlich wird. Planungssicherheit und klare Vorgaben ermöglichen es den Investoren frühzeitig, die weitere Entwicklung abzusehen und sich rechtzeitig hierauf einzustellen.

Als einziger noch freier Block ist der Block IV noch einer weiteren Planung zugänglich. Hier bieten sich besondere Möglichkeiten für eine weit gestreute Wertschöpfungsmöglichkeit durch die Menschen in unserer Gemeinde an. Beispielsweise könnte hier eine internationale Ausbildungsstätte für den Bereich der Hotellerie entstehen, eventuell auch erweitert um eine mehrsprachige Fachhochschule für den gesamten Ostseeraum. Ideal als Träger wären das Land oder der Bund, die durch die Errichtung der Jugendherberge ja bereits Verantwortung für Prora übernommen haben.